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Ottos Drei-Säulen-Modell (Grafik: Otto)
16.07.2018   News
Neuer Otto-Newsroom will auch Meinungsplattform sein
Der Hamburger Versandhändler Otto, der künftig auf seinen gedruckten Hauptkatalog verzichtet, hat einen neuen Newsroom gelauncht. Statt klassischer Firmeninfos soll es dort Hintergründe und Themen aus der digitalen Wirtschaft geben.
Otto versteht otto-newsroom.de als Online-Magazin für diese Themen, nicht nur als neu aufgelegte Unternehmenswebseite für PR. Als Beispiel für eine kuriose Geschichte nennt das Unternehmen die Bewältigung eines öffentlichen Konflikts mit dem Rapper Bushido. Um Technologie drehten sich etwa Storys zur Zukunft von Conversational Commerce und zur Fotoproduktion mit Hilfe von CGI.
 
Der Newsroom steht nach Unternehmensangaben auch Meinungen und Analysen freier Autoren, Brancheninsidern, Netzwerkern oder Influencern offen. Mit Beiträgen von Nadine Neubauer, Brand Development Lead Central Europe bei Instagram, und Tijen Onaran, Gründerin der Initiative Global Digital Women, teilten zum Start zwei Expertinnen ihre Sicht auf digitale Trends. Damit spiegele die Kommunikation die Entwicklung des Unternehmens wider, das vom Händler zur Plattform mutiere und sich stärker für Marken und Partner öffne.

Das Kommunikationsteam hat sich für den Betrieb des Newsrooms auch selbst neu organisiert. Die Struktur ist jetzt einem Agenturmodell nachempfunden mit drei wesentlichen Säulen: Beratung, Redaktion und Entwicklung. Wie sich das Kommunikationsteam verändert hat und welche Rolle Kommunikation im Rahmen der Unternehmensstrategie und der Digitalisierung spielt, beschreibt Martin Frommhold, Bereichsleiter Unternehmenskommunikation bei Otto, in einem Newsroom-Beitrag.

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