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News / Werbebudgets leiden unter Content Marketing
(Quelle: Brand & Retail Institute ISM)
10.04.2018   Wissen & Praxis
Werbebudgets leiden unter Content Marketing
In zwei von drei Unternehmen mit eigenem Budget für Content Marketing speist sich dieses aus dem Topf für klassische Werbung. Das ist ein Ergebnis der Studie "Content Marketing – more than just a Buzz Word?".
Das sei ein klarer Beleg dafür, dass Content Marketing die klassische Werbung nicht nur in der Wahrnehmung, sondern auch in der finanziellen Bedeutung angreife, behaupten die Autoren der Studie des Brand & Retail Management Institute ISM. Schließlich glauben zwei von drei befragten Unternehmensvertretern, dass Content Marketing eine höhere Wirkung erzielen würde als klassische Werbung.

Für die Studie hat die Forschungseinrichtung der privaten Hochschule International School of Management (ISM) 263 Verantwortliche aus Kommunikation und Marketing zwischen November 2017 und Februar 2018 befragt. 58 Prozent repräsentieren Unternehmen, der andere Teil kommt aus Agenturen und Verlagen.

Bei ihren Antworten stimmen Unternehmens- und Agenturrepräsentanten weitgehend überein. Einen auffälligen Unterschied aber gab es bei der Frage, wer Ideen- und Impulsgeber für Themen sei. Agentur- und Verlagsmitarbeiter schätzen ihre Rolle deutlich wichtiger ein als die Auftraggeber. Nur ein Drittel der Unternehmen sieht externe Dienstleister als Impulsgeber, während neun von zehn Agenturen sich selbst in dieser Rolle sehen.

Eine starke Bedeutung fürs Content Marketing haben der Umfrage zufolge Newsrooms. Vier von zehn Unternehmen steuern bereits heute ihre Themen aus einer zentralen Steuerungseinheit. Fast die Hälfte der befragten Unternehmen verfügt außerdem über ein Kommunikationskonzept, in dem auch Content Marketing berücksichtigt ist. Ein schriftlich ausgearbeitetes Konzept speziell für Content Marketing haben allerdings nur neun Prozent.

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