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News / Live-Kommunikation ist meist nur ein Add-on
Verteilung der Kommunikationsetats deutscher Unternehmen in 2014. Foto: "obs/FAMAB Verband Direkte Wirtschaftskommunikation e.V/Quelle FAMAB"
10.09.2014   News
Live-Kommunikation ist meist nur ein Add-on
 
Eins vorweg: Die Rolle der PR hat der FAMAB Verband Direkte Wirtschaftskommunikation für seine Studie "Die Zukunft des Marketing" nicht abgefragt. Das ist zu berücksichtigen, wenn darin großzügig von Unternehmenskommunikation die Rede ist. Ansonsten beklagt der Verband, dass Messebeteiligungen, Marketing Events, Showrooms, Brandparks und Kongresse in der strategischen Planung von Unternehmen kaum Berücksichtigung finden.

Die Studie hat nämlich ergeben, dass rund 75 Prozent aller Kommunikationsverantwortlichen in Unternehmen mit Live-Kommunikation nur andere Kommunikationsmaßnahmen unterstützen oder ergänzen wollen. Lediglich in 27 Prozent der Fälle wird diese direkte Wirtschaftskommunikation unabhängig von anderen Aktivitäten eingesetzt. Damit verschenkten die Unternehmen kommunikatives Potenzial, heißt es seitens des FAMAB.

Im Rahmen der vom Markt- und Sozialforschungsinstitut g/d/p umgesetzten Umfrage wurden insgesamt 435 Kommunikationsentscheider und Budgetverantwortliche von Unternehmen aus 28 Branchen befragt. Diese Branchen investieren demnach hochgerechnet insgesamt 17,2 Milliarden Euro in ihre Unternehmenskommunikation abseits von PR. 39 Prozent davon wandern in klassische Werbung, 25 Prozent in Messe, Showroom & Co. 2,96 Milliarden Euro und damit das Gros dieser Ausgaben für die direkte Wirtschaftskommunikation fließen in Messebeteiligungen. An zweiter Stelle rangieren Events (0,79 Mrd.). Dabei zeichnet ein Trend zu mehr Public Events ab. Unternehmen wollen die Konsumenten offenbar verstärkt direkt erreichen.

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