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Anke Schmidt (Foto: BASF)
08.03.2018   Karriere
"Neugierig bleiben!"
BASF-Kommunikationschefin Anke Schmidt gibt Tipps für die PR-Karriere. Warum Know-how im Projektmanagement und Controlling unverzichtbar ist und wie Bewerber sie überzeugen können.
PR Report: Wo startet man am besten in den Kommunikationsberuf – in einem Unternehmen oder in einer Agentur?

Anke Schmidt: Ob Unternehmen oder Agentur ist aus meiner Sicht zweitrangig. Wichtiger ist, dass die Ausbildung am Anfang stimmt. Also: Welche Möglichkeiten habe ich, Neues zu lernen und auszuprobieren? Bei BASF sind Volontäre in verschiedenen Stationen eingesetzt, zum Beispiel in der internen Kommunikation oder in der Pressestelle. Dazu kommen Hospitanzen und Seminare. Ein exzellenter Start, der anschließend viele Perspektiven bietet.

Wie macht man heutzutage in einem Unternehmen Karriere?

Ganz wichtig ist, dass man Offenheit für Neues und die Bereitschaft zum Zuhören und Vermitteln mitbringt. Offen sein bedeutet: immer am Ball bleiben, frische Impulse für die eigene Arbeit gewinnen, aber auch offen zu sein für Chancen, die sich im Laufe des Berufslebens bieten – die Übernahme einer Projektaufgabe, der Wechsel in eine neue Funktion oder der Auslandsaufenthalt.

Womit können Bewerber Sie besonders überzeugen?

Mit Begeisterung für die Sache, mit der Bereitschaft dazuzulernen und im Idealfall mit einem konkreten neuen Impuls für unsere Arbeit.

Welche Kompetenzen braucht ein moderner Kommunikator unbedingt?

Es geht darum, ganzheitliche Kommunikationsstrategien zu entwickeln und ganz unterschiedliche Formate bedienen zu können – Print genauso wie Online, Social Media und Bewegtbild. Zudem werden Kompetenzen aus den Bereichen Projektmanagement und Controlling immer wichtiger. Das brauchen wir, um unser Management auf Augenhöhe beraten zu können.

Das Thema Digital als dringend notwendige Kompetenz wird heute strapaziert. Was heißt Digitalkompetenz eigentlich konkret?

Es beginnt mit einem Grundverständnis der unterschiedlichen Kanäle und ihrer Zielgruppen. Dann geht es um Community Management, sowohl auf den eigenen Kanälen als auch auf externen Plattformen – Stichwort "Digital Listening". Und zuletzt brauchen wir ein gutes Online-Monitoring zur Früherkennung und Nachbereitung von Issues.

Wer ist in einer Konzernkommunikation falsch?

Wer einen ruhigen, plan- und berechenbaren Kommunikationsjob sucht.

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