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08.09.2014   News
Schlechte Noten für Berentzen, Bitburger, Bogner & Co.
 
Viele Unternehmen kommen nicht aus dem Quark, wenn es um die Interaktion im Web geht. Das hat auch Experte Jochen Mai festgestellt. In seiner Untersuchung "Wie social ist Deutschlands Mittelstand?" kommt er zu dem Schluss, dass der deutsche Mittelstand Wachstumschancen ungenutzt lässt.

Für seine Studie hat Mai "100 der bekanntesten deutschen Mittelstandsmarken" ausgewählt und unter die Lupe genommen. 19 sind demnach gar nicht im Social Web vertreten. Die restlichen 80 Prozent sind zwar recht aktiv und in mindestens drei sozialen Netzwerken am Start, erzielen aber im Schnitt relativ geringe Reichweiten und bekommen wenig Aufmerksamkeit. Wichtigster Grund dafür ist nach Meinung von Growww-Chef und Karrierebibel.de-Herausgeber Mai, dass es den Unternehmen an einer Content-Strategie fehle oder aber die falsche verfolgt werde.

Auch im Hinblick auf Corporate Blogs ist Mai nicht zufrieden. Nur 20 Prozent der untersuchten Mittelständler bloggen. Und viele davon seien "nur die Fortschreibung des klassischen Marketings auf anderen Kanälen". Auch hier fehle oft die Content-Strategie. Ausnahmen: der IT-Dienstleister Datev, der Tiefkühlkostanbieter Frosta und der Anlagenbauer Krones.

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