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News / "Wer schreibt, der bleibt!"
Christoph Hardt (Foto: Dominik Butzmann)
01.02.2018   Karriere
"Wer schreibt, der bleibt!"
In unserer Serie mit Karrieretipps kommt diesmal Christoph Hardt, Geschäftsführer Kommunikation des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), zu Wort. Für ihn ist ein erster Job in der Unternehmens-PR die zweite Wahl.
PR Report: Wo startet man am besten in den Kommunikationsberuf - in einem Unternehmen, in einer Agentur oder in einem Verband?

Christoph Hardt: Ich empfehle Agentur oder Redaktion. Den Weg in ein Unternehmen sollten Kommunikationsfachleute besser im zweiten Schritt einschlagen. Und ein Verband kommt erst mit Unternehmenserfahrung infrage, wobei es dann natürlich hilfreich ist, wenn das Unternehmen zur entsprechenden Branche gehört.

Wieso favorisieren Sie diese Reihenfolge?

Content ist King und Geschwindigkeit heute fundamental. Es kommt darauf an, in kreativer Umgebung zu lernen, Content schnell, sauber und gut auf den Punkt zu bringen. Oder, wie ich früher gesagt habe: Wer schreibt, der bleibt. Grundsätzlich halte ich ein nicht-kommunkationswissenschaftliches Fachstudium mit entsprechender journalistischer Fortbildung weiterhin für eine gute Startqualifikation. 

Womit können Bewerber Sie besonders überzeugen?

Durch gute Allgemeinbildung und spezifische Fachkenntnisse. Gutes Schreiben oder Filmen oder beides hinterlassen bei mir einen bleibenden Eindruck. Und natürlich die menschliche Komponente: Man muss zueinander passen.

Welche Kompetenzen braucht ein moderner Kommunikator unbedingt?

Praktische Social Media-Erfahrung, Sprachgefühl und Schreibkompetenz, Offenheit, Erfahrungen im Ausland - und all das, womit man mich besonders überzeugen kann.

Das Thema Digital als dringend notwendige Kompetenz wird heute strapaziert. Was heißt Digitalkompetenz eigentlich konkret?

Selbst sind Mann und Frau, ist das Motto. PR-Leute sollten in der digitalen Welt aktiv sein, und zwar nicht nur auf Whatsapp.

Wer ist in der PR eines Verbands falsch?

Diejenigen, denen die Leidenschaft fürs Politische fehlt.

Ihr wichtigster Tipp für Berufseinsteiger und Young Professionals?

Ich muss mich wiederholen: Wer schreibt, der bleibt!
 
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