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News / PR-Leute verdienen um die Hälfte mehr als Journalisten
Quelle: U.S. Bureau of Labor Statistics Occupational Employment Statistics / Pew Research Center. Grafik: Jessica Schillinger
20.08.2014   News
PR-Leute verdienen um die Hälfte mehr als Journalisten
 
Angehende Malocher, die sich nicht zwischen einer Ausbildung in der PR und einem Einstieg in den Journalismus entscheiden können, hilft möglicherweise ein Blick auf die Gehaltstabellen. Hier zeigt sich, dass die Lücke zwischen den beiden Berufsgruppen immer größer wird, wie eine Analyse des Pew Research Center in den USA untermauert.

Das Phänomen ist bekannt: Immer mehr Öffentlichkeitsarbeiter stehen immer weniger Journalisten gegenüber. So auch in den USA. Den Zahlen des U.S. Bureau of Labor Statistics (BLS) zufolge kamen im vergangenen Jahr auf einen Reporter 4,6 PR-Spezialisten. Im Jahr 2004 war das Verhältnis noch 1 zu 3,2. In diesem Zeitraum sank die Zahl der Nachrichtenjournalisten von 52.550 auf 43.630, ein Rückgang um 17 Prozent. Im Gegensatz dazu kletterte die Zahl der PR-Leute um 22 Prozent von 166.210 auf 202.530. Die Einschränkung: Die BLS-Zahlen beschränken sich bei den Journalisten auf die Kategorie "Reporters and Correspondents", bei der Berufsgruppe PR auf "Public Relations Specialists". Unberücksichtigt bleiben demnach unter anderen Redakteure und PR-Manager.

Darauf basiert auch die Auswertung der Gehälter. Demnach hat ein PR-Spezialist 2013 im Mittel 54.940 Dollar jährlich verdient, rund 11.000 Dollar mehr als 2004. Reporter kamen im vergangenen Jahr auf 35.600 Dollar (2004: 31.320). Die Journalisten bekommen im Schnitt 65 Prozent dessen, was auf der anderen Schreibtischseite verdient wird.

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