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News / Über die Krux mit den Kennzahlen
Julia Christoph, Associate Director bei MSL Germany
13.08.2014   News
Über die Krux mit den Kennzahlen
 
Evaluation von Kommunikation war und ist ein komplexes Thema. Hat Julia Christoph den "Gordischen Knoten" aus der Vielzahl von Key Performance Indicators (KPIs) gelöst? Zumindest hilft ihr Beitrag "KPIs in der Kommunikation – Mumpitz oder Wundermittel?" im "MSL Notizblog", den Blick auf das Wesentliche zu lenken, nämlich auf die Ziele.

Die Forderungen nach der Erfolgsmessung kommunikativer Aktionen würden in Unternehmen immer lauter, schreibt Christoph, Associate Director im Münchner Büro von MSL Germany. Das Controlling verlangt nach aussagekräftigen Zahlen. Eine Methode, wie ein Social-Media-Verantwortlicher aus einem DAX-30-Unternehmen sie scherzhaft beschreibt, dürfte den Kostenplanern nur ein müdes Lächeln entlocken: "Man nimmt den Clipping-Report, lässt ihn aus Tischhöhe auf den Boden fallen und misst dann in Dezibel die Lautstärke des Aufschlags. Je lauter, desto besser hat das PR Team gearbeitet."

Ein vielversprechenderer Ansatz, die KPIs in den Griff zu bekommen, ist nach Ansicht von Chistoph die Frage nach den eigenen Zielen: "Bevor man entscheidet, wie man seinen Erfolg misst, muss man wissen, was das Ziel und wer die Zielgruppen sind." Soll es beispielsweise darum gehen, die Bekanntheit zu erhöhen, oder darum, Menschen zu konkreten Handlungen zu bewegen? Durch die Antworten falle es bereits im Vorfeld leichter, die Größen zu definieren, an denen der Erfolg später gemessen werden soll. Christoph: "Eine einfache Systematisierung der Planungsprozesse ist letztendlich die grundlegende Voraussetzung für sinnvolle Erfolgsmessung."
 

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