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12.08.2014   News
Vom Business-TV- zum Corporate-Content-Anbieter
 
Melanie Rönnfeld hat die Atkon AG mächtig umgekrempelt. Jetzt präsentiert die Vorstandsvorsitzende das neue Profil des ehemaligen Bahn-TV-Produzenten. Corporate Content heißt das Zauberwort.

Lange Zeit war die im Jahr 2000 gegründete Agentur Atkon in erster Linie als Bewegtbildlieferant für Bahn-TV bekannt. Heute entwickelt die Firma nach eigenen Angaben Inhalte der Mitarbeiter- und Unternehmenskommunikation und setzt sie unter anderem für Vodafone, Bayer, Union Investment, aber auch immer noch für die Deutsche Bahn um. Die AG, deren Hauptanteile sich im Besitz von Aufsichtsratschef Bernd Schachtsiek und des ehemaligen VDO-Vorstandschefs Albert Keck befinden, will nun ihre Schwerpunkte auf Content, Bewegtbild und Technologie sowie auf die Bündelung dieser Kernkompetenzen legen.

Das Resultat soll eine Corporate Content Company mit Standorten in Berlin, Köln und Frankfurt sein. "Die digitale Revolution hat die Unternehmenskommunikation verändert - der steigende Anteil an Videos und Bewegtbildern ist kein Trend mehr, sondern Kern vieler Content-Strategien. Erfolgreich wird jedoch nur, wer nicht nur relevanten Content produziert, sondern Distribution und Vermarktung fest im Griff hat", glaubt Melanie Rönnfeld, die Atkon seit Januar 2013 als CEO - und mittlerweile als einziger Vorstand - führt. "Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, haben wir uns personell und strukturell neu aufgestellt." Beispielsweise mit Kai Lohberger als Leiter Business Development und Michael Lorenz als Media Production Director.

Der Change-Prozess soll auch in einem Re-Design, einem neuen Logo und einer renovierten Homepage, die allerdings noch nicht aktualisiert ist, zum Ausdruck kommen. Das stilisierte Anführungszeichen als Logo verweist laut Atkon auf das Storytelling, die Kernkompetenz des Bewegbild-Anbieters.

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