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05.08.2014   News
Deutsche übers Datensammeln uneins
 
Seit den Enthüllungen des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden ist Datensicherheit mehr denn je ein wichtiges Thema in Deutschland. Doch die Hälfte der deutschen Verbraucher hat kein Problem damit, Unternehmen Informationen über private Vorlieben aktiv zur Verfügung zu stellen.

18 Prozent sind mit großer Sicherheit, weitere 32 Prozent möglicherweise bereit, Daten über persönliche Präferenzen und Aktivitäten weiterzugeben, um individuelle Produkt- und Dienstleistungsangebote zu bekommen. Ein Drittel stört es auch nicht, wenn Firmen dessen Facebook-Timeline oder Twitter-Kanal auswerten. Das geht aus der repräsentativen Studie "Potenzialanalyse Big Data Analytics" im Auftrag von Steria Mummert Consulting hervor.

Nach Aussage der Managementberatung hängt die verhältnismäßig große Bereitschaft, Informationen freiwillig zu liefern, unter anderem mit dem Vertrauen in die Unternehmen zusammen. Mehr als die Hälfte der Befragten glaubt, dass Unternehmen Vorschläge und Hinweise von Verbrauchern tatsächlich dazu nutzten, um ihre Produkte zu verbessern.

Im Rahmen der Studie wurden im Januar dieses Jahres 1000 Kunden in Deutschland über ein Online-Panel befragt. Nur 27 Prozent sprechen sich ausdrücklich gegen die Weitergabe privater Informationen zum Zweck der individuellen Kundenansprache aus. Die Untersuchung gibt es unter www.steria.com zu kaufen.

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