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27.06.2014   News
Uta-Michaela Dürig übergibt an ihren Vize
 
Nach knapp elf Jahren als Kommunikationschefin bei Bosch zieht sich Uta-Micaela Dürig (Foto), 50, aus der PR zurück. Sie wechselt in die Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung.

Nachfolger wird Christoph Zemelka, 45, bisher die rechte Hand von Dürig. Zemelka tourte bis vor kurzem noch für Bosch durch Asien, besuchte dort längerfristig die diversen Standorte des schwäbischen Weltkonzerns. Kürzlich kehrte er zurück, um im Herbst die Leitung der Bosch-Kommunikation zu übernehmen - fast genau zehn Jahre, nachdem er in die Abteilung eingetreten ist. Damals kam er nach Stationen bei C4 Consulting und Roland Berger nach Stuttgart. Anfangs hat Zemelka dort das Issues Management geleitet, später führte er die Interne Kommunikation. Seit 2011 leitete Zemelka die Presse- und Medienarbeit. Bevor er im Sommer des vergangenen Jahres nach Asien aufbrach, übergab Zemelka an Eva-Maria Rakob, die - zunächst interimsweise - die Pressestelle übernahm.

Bevor Dürig 2004 zu Bosch kam, war die frühere Journalistin in der Kommunikation von Unternehmen wie ABB, Krone AG und RWE verantwortlich. Bei Bosch führte sie rund 240 Leute in allen Teilen der Welt, deren Vernetzung untereinander sie in den vergangenen Jahren vor allem vorantrieb. Unter ihrer Leitung sind auch die Markenführung und das Thema Nachhaltigkeit aufgehängt. 2012 wurde Bosch-Kommunikation bei den PR Report Awards mit der Trophäe für das "PR Team des Jahres" geehrt.

Die Bosch-Stiftung, an deren Spitze Dürig zum Oktober wechselt und die eben 50 Jahre feiert, ist einer größten ihrer Art in Deutschland. Die langjährige Geschäftsführerin Ingrid Hamm tritt in den Ruhestand ein. Kurt Liedtke, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung, hebt in einer Mitteilung Dürigs nationale wie internationale Vernetzung hervor, auch eine große Nähe zu gesellschaftlichen Themen, die die Arbeit der Stiftung ausmachen. "Insbesondere über die Themen Nachhaltigkeit, Bildung und Journalismus gab es schon bislang zahlreiche inhaltliche Anknüpfungspunkte zu dem professionellen Team der Robert Bosch Stiftung", wird Dürig zitiert.

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