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News / Nintendo macht mit dürren Worten dicht
Auch die schlechten Absatzzahlen der Konsole Wii U machen Nintendo zu schaffen/Foto: Flickr: Super Mario Bros 2 U
24.06.2014   News
Nintendo macht mit dürren Worten dicht
 
Missglückte Krisenkommunikation
Ob Mariokart oder Super Mario, Zelda oder den Schlümpfen - Immer bunt und lustig geht’s zu beim Videospielehersteller Nintendo. Fast immer. Aufgrund der geplanten Stellenstreichungen im unterfränkischen Großostheim ist die Stimmung derzeit eher frostig. Kommunikationspolitik asiatischer Prägung hat ihren Teil dazu beigetragen.

130 von insgesamt rund 1.000 Mitarbeitern werden voraussichtlich ihren Job verlieren, Teile der Firma sollen in die neue Europa-Zentrale nach Frankfurt verlagert werden. Das haben die Beschäftigten nach einem Bericht des Aschaffenburger „Main-Echo“ Anfang Juni erfahren. So habe ein japanischer Managementvertreter ein Statement verlesen, das die Mitarbeiter danach in der Übersetzung zu hören bekamen. Vom Unternehmen gab es nur eine Erklärung in vier kurzen Absätzen. Die Agentur Onpact, die seit sieben Jahren für Nintendo tätig ist und kürzlich zusätzlich die Produkt-PR von Popular PR übernahm, sah sich in der Rolle der vorgeschobenen Abwehr gegenüber Medienanfragen. Für Dieter Marchsreiter, Chef von Marchsreiter Communications, kein untypisches Verhalten: „In der Games-Branche ist die Affinität zu Krisenkommunikation nur ungenügend ausgeprägt.“ (ufo)
 

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