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11.06.2014   News
Geld regiert "Bild"-Berichterstattung
 
"Die ,Bild'-Medien machen aus der Öffentlichkeit eine Geschäftsstelle - auf Kosten von deren demokratischer Funktion." Das ist das Fazit der Studie "Missbrauchte Politik" der Otto Brenner Stiftung. Die Autoren Hans-Jürgen Arlt und Wolfgang Storz haben die Rolle von "Bild" und "BamS" im Bundestagswahlkampf 2013 untersucht.

"Bild" und "BamS" gehe es immer vor allem um sich selbst, sind der Ex-DGB-Kommunikationschef Arlt und der ehemalige Chefredakteur der "FR" Storz überzeugt. Das bedeute, dass politische Freunde wie politische Gegner letztlich nur dem Erfolg der beiden Medien dienten, der in Auflage, Werbeeinnahmen und in der Jahresbilanz zum Ausdruck komme. Den Umgang mit der Politik beherrschten drei nichtjournalistische Herangehensweisen: "Willkür, Parteilichkeit und Selbstvermarktung", heißt es in der Studie, mit der sich auch Meedia beschäftigt.

Letztlich aber, so die These der Autoren, bildeten die beiden Springer-Blätter nur die Spitze eines "Medien-Eisbergs". Es ist die dritte Studie von Arlt und Storz über die Bild-Berichterstattung nach "Drucksache ,Bild'" und ",Bild' und Wulff".
 

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