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News / Dresden Marketing und Telefónica am Pranger
02.06.2014   News
Dresden Marketing und Telefónica am Pranger
 
Allmählich füllt sich das Tagebuch der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA), in dem der Verband unfaire Pitchverfahren kritisiert. Verursacher der neuesten "Fouls" sind Telefónica Global Services und das Dresden Marketing. In der sächsischen Landeshauptstadt ist demnach ein "Klassiker" unsportlicher Ausschreibungen aufgetaucht.

In dem von Ben Irle, Geschäftsführender Partner der das Blog betreuenden Kanzlei Irle Moser, eingestellten Beitrag geht es um einen Kampagnenauftrag der Dresden Marketing GmbH für die Jahre 2015 und 2016 (mit Option für das Jahr 2017). Problem: Schon in der ersten Ausschreibungsrunde solle die visuelle Umsetzung des Jahresthemas 2015 der Stadt Dresden in einem Kampagnenvorschlag umgesetzt werden, und zwar inklusive Key-Visual für diverse Werbeträger und Slogan. Zugleich sei die Zahl der teilnehmenden Agenturen nicht begrenzt. Und dies alles ohne Pitchhonorar und Schutz der Kreativleistung. "Die Dresden Marketing GmbH bekommt auf diese Weise ein fettes Bündel ausgearbeiteter Konzepte zum Nulltarif, während der Großteil teilnehmender Agenturen leer ausgeht", kritisiert Irle.

Im zweiten neuen Fall des Pitchblogs geht es um eine Ausschreibung des Telekommunikationskonzerns Telefónica für sein "Social Media Community Management". Hier moniert die Kanzlei ein Ungleichgewicht beim Umgang mit Geschäftsgeheimnissen. Mehr dazu unter pitchblog.de.

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