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16.05.2014   News
Start-Ups machen viel Heiße-Luft-PR
 
Die Kommunikation neu gegründeter Unternehmen ist auf Social Media fokussiert, auf Jugendliche zugeschnitten und nicht tiefgreifend genug. Davon sind Journalisten überzeugt. In einer Umfrage der Worldcom PR Group bescheinigen sie den Unternehmensgründern zudem, viele, aber nicht genügend qualitativ hochwertige Inhalte zu verbreiten.

An der Umfrage des Netzwerks unabhängiger PR-Dienstleister beteiligten sich mehr als 50 Journalisten aus 13 Ländern in Westeuropa, Zentraleuropa und Skandinavien. Die meisten der Befragten sind für Technologie- und/oder Wirtschaftsmedien tätig. Mehr als 60 Prozent von ihnen denken, dass Start-Ups nicht mehr Publizität als andere Unternehmen bekommen. Zehn Prozent sind gar der Ansicht, dass sich die Massenmedien nicht wirklich für Start-Ups interessieren. Nur 29 Prozent glauben, dass die Start-Up-Szene derzeit ein populäres Thema in den Massenmedien ist.

Wenn es nach den Medienvertretern geht, erhöhen die PR-Verantwortlichen in Start-ups die Chancen auf Veröffentlichung am besten, indem sie persönliche Geschichten über ihre Gründer und Eigentümer erzählen. Solche Storys interessieren 62 Prozent der Journalisten. Weitere Themen mit Mehrwert für die Presse sind demnach Firmenstrategie und -philosophie (47 Prozent) und langfristige Unternehmenspläne (43). Aktuelle Finanzdaten, Besonderheiten der Unternehmenskultur und Informationen über Unternehmenstätigkeiten stoßen dagegen kaum auf Gegenliebe.
 

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