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News / Worin sich PR-Spreu und -Weizen unterscheiden
Die Elite bewertet ihren Kommunikationserfolg und die Qualität ihrer Arbeit im Schnitt jeweils mit einer 1,9. "Basisexperten" beurteilen sich deutlich schlechter
13.05.2014   News
Worin sich PR-Spreu und -Weizen unterscheiden
 
Mit Namen wie Emilio Galli-Zugaro, Leiter Unternehmenskommunikation der Allianz-Gruppe, Jörg Howe, Kommunikationschef der Daimler AG, Kommunikationswissenschaftlerin Claudia Mast und einigen mehr sorgt die Studie "Exzellenz in der Unternehmenskommunikation" für Aufmerksamkeit. Insgesamt vier namhafte Wissenschaftler und zehn Kommunikationsobere haben die Untersuchung von Lothar Rolke (FH Mainz) und Jörg Forthmann (Faktenkontor) kommentiert.

Aus der Vergleichsstudie mit dem Untertitel "Was die Kommunikationselite von den PR-Basisexperten unterscheidet" geht hervor, dass zu den besseren PR-Führungskräften gehört, wer sich als Business Partner des Vorstands versteht und seine Kommunikationsziele aus der Unternehmensstrategie ableitet. Die beiden Gruppen Elite und Fachleute und das, was sie auszeichnet, hat sich aus den abgegebenen Einschätzungen der Teilnehmer über ihren Kommunikationserfolg und die Qualität der Unternehmenskommunikation herauskristallisiert.

Zu den weiteren Resultaten zählt, dass Unternehmen, die mit ihren Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit hervorragend kommunizieren, Produkt- und Firmenimage wichtiger nehmen als schnelle Umsatzerfolge oder mehr Gewinn. "Die erfolgreichen Kommunikationsmanager haben eben erkannt, dass wirtschaftlicher Erfolg und Reputation respektive Akzeptanz zwei Seiten einer Medaille sind", interpretiert Professorin Mast von der Universität Hohenheim das Ergebnis. Darin stimmt sie mit Rolke überein: "Absatz folgt auf Akzeptanz und Ansehen."

Fach- und Führungskräfte aus 288 Unternehmen in Deutschland haben für die Untersuchung fast fünfzig Fragen unter anderem zu ihrem Umgang mit Kunden und Mitarbeitern, Journalisten und Bloggern beantwortet. Alle Teilnehmer verfügen über ein mehr oder weniger gleiches Grundverständnis, wenn es um die Regeln erfolgreicher Medienarbeit, die Aufteilung des Budgets oder die Bedeutung des Internets geht. Gravierende Unterschiede zeigen sich jedoch in der praktischen Umsetzung und Organisation von Unternehmenskommunikation.
 Einer davon: In Unternehmen der Elite herrscht gewöhnlich eine vernetztere und stärker auf Gegenseitigkeit beruhende interne Kommunikationskultur vor. Dazu Ulrich Ott, Leiter Unternehmenskommunikation der ING-Diba: "Exzellente Unternehmenskommunikation ist immer der Ausdruck einer erfolgreichen Unternehmenskultur, die auf Vernetzung statt Silodenken setzt."

Die Studie kann unter therese.bartusch@fh-mainz.de kostenlos bestellt werden.
 

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