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News / Top-Management auf Reise ins Digitale mitnehmen
Dr. Volker Klenk
13.05.2014   News
Top-Management auf Reise ins Digitale mitnehmen
 
Berlin, Mai 2014: 5.000 Menschen bei der re:publica. Monsterprogramm, krude Vorträge, zu viel Hard Selling von Referenten. Und dennoch unverzichtbar. Weil vieles inhaltlich eben doch auf den Punkt kommt in Bezug auf die Herausforderungen von Unternehmens- und Markenkommunikation in der digitalen Ära.

Den Relationship Imperative meistern

Um ein Unternehmen oder eine Marke heute erfolgreich zu steuern, muss der Relationship Imperative gemeistert werden. Das heißt, man muss Verständnis und Vertrauen durch transparente, interaktive und inhaltsreiche Beziehungen mit und zwischen einer Vielzahl von Zielgruppen schaffen. Natürlich nach wie vor auch Offline. Aber eben immer öfter primär Online. Das geht nur, wenn es gelingt, relevanten, glaubwürdigen und substantiellen Inhalt zu schaffen, gleichzeitig und gleichwertig eine Vielzahl von Kommunikationsplattformen zu nutzen, echte, dialogorientierte Interaktion zu verstärken, kreative und dynamische Kommunikationsansätze auszuwählen und nachhaltige Markenerlebnisse zu schaffen.

Top-Entscheider fremdeln noch mit dem Digitalen

Das müsste längst angekommen sein: Wir leben in Zeiten der dramatisch schnellen und fundamentalen Durchdringung des Digitalen in allen Lebensbereichen. Doch die Realität in vielen Unternehmen und unter sehr vielen Top-Entscheidern der Wirtschaft sieht leider anders aus.

Deshalb meine ich: Die eigenen Unternehmen und Unternehmenslenker mitzunehmen auf dieser spannenden Reise ins Digitale bleibt auf Jahre hinaus die bestimmende Herausforderung für uns Kommunikatoren.

Harte Wahrheiten ansprechen

Das bringt Kämpfe mit sich mit den IT-Betonmeistern, Compliance-Fürsten und sämtlichen Traditionalisten. Aber diese müssen ausgefochten werden. Gleichzeitig müssen Top-Entscheider mit den Realitäten und den harten Wahrheiten der veränderten Kommunikationslandschaften konfrontiert werden. Wir Kommunikatoren haben nicht mehr alles unter Kontrolle in puncto Reputationsmanagement und Meinungsbildung. Kein einziges Unternehmen hat alle Antworten und Lösungen auf die aktuellen dynamischen Umwälzungen.

Um diesem Aufklärungsziel näher zu kommen wäre eine kleine, feine re:publica für Top-Entscheider nützlich. Warum gibt es die eigentlich nicht?

Dr. Volker Klenk ist Vorstand der Klenk & Hoursch AG, Agentur für Corporate & Brand Communications in Frankfurt am Main.
 

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