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News / BMW überholt Audi als beliebtester Arbeitgeber
Von Trendence ermittelt: die beliebtesten deutschen Arbeitgeber.
24.04.2014   News
BMW überholt Audi als beliebtester Arbeitgeber
 
Für Absolventen wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge ist BMW der beliebteste Arbeitgeber - und liegt erstmals seit fünf Jahren vor Audi. Ingenieure stehen weiterhin eher auf Audi, jedoch mit noch knapperem Vorsprung. Das geht aus einer Umfrage des Trendence Instituts hervor.

Die Spitzenposition verdankt BMW unter anderem dem gestiegenen Interesse von Frauen: Der Münchner Autobauer konnte dem Ranking zufolge bei den weiblichen Wirtschaftswissenschaftlern um 1,5 Beliebtheits-Prozentpunkte zulegen.

Auch Volkswagen, Lufthansa, Porsche, Mercedes-Benz, Bosch und Siemens gehören zu den Top-Arbeitgebern der Absolventen. Image-Probleme plagen dagegen Wirtschaftsberatungen und Banken: "Die Banken und Wirtschaftsberatungen schaffen es bislang nicht, Frauen für sich zu begeistern. Hier können sie von BMW lernen", sagt Trendence-Geschäftsführer Holger Koch laut einer Mitteilung. "Der Automobilhersteller hat vorgemacht, wie das in einer männerdominierten Branche funktioniert."

Employer Branding wirkt offenbar

Die Umfrage gibt zudem Hinweise darauf, dass gezielte Arbeitgeberkampagnen Wirkung zeigen. Hier sticht das Beispiel Deutsche Bahn hervor, ein Aufsteiger der letzten fünf Jahre. Das Unternehmen ist seit 2010 unter Wirtschaftsstudierenden von Platz 57 auf Platz 16 und bei angehenden Ingenieuren von Platz 28 auf Platz 13 der beliebtesten Arbeitgeber gestiegen. "Die Erfolgsgeschichte der Deutschen Bahn zeigt, dass Unternehmen mit gezielten Employer-Branding-Kampagnen ihre Attraktivität als Arbeitgeber deutlich steigern können", so Koch. Unter anderem mit der im Herbst 2012 gestarteten Kampagne "Kein Job wie jeder andere" konnte das Unternehmen seine Sympathiewerte bei den Absolventen deutlich steigern.

Unternehmen müssen sich bei jüngeren Absolventen auf höhere Gehaltsforderungen einstellen. Während sich die Gehaltserwartungen der Masterabsolventen der Wirtschaftswissenschaften in den vergangenen fünf Jahren um 500 Euro auf 45.200 Euro (1,1 Prozent) erhöht haben, erwarten Bachelorabsolventen dieses Jahr 3.400 Euro mehr Gehalt als 2010. Das entspricht einem Anstieg von 8,5 Prozent auf aktuell 43.400 Euro. Egal ob Master oder Bachelor: Frauen fordern im Schnitt 5.600 Euro weniger Gehalt als ihre männlichen Kommilitonen.

Trendence hat rund 35.000 Studenten in Deutschland befragt, die kurz vor dem Abschluss stehen. Weitere Ergebnisse der Studie gibt es unter www.trendence.com und in der Mai-Ausgabe des "Manager-Magazins".
 

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