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Budgetverteilung im Marketing von Industrieunternehmen 2013
08.04.2014   News
Öffentlichkeitsarbeit auf Niveau von Werbegeschenken
 
Vier Prozent ihres Kommunikationsetats haben Industrieunternehmen im vergangenen Jahr für PR ausgegeben. Genauso viel wie für Werbegeschenke, Online-Werbung und Vkf-Aktionen. Das hat die Studie "Budgetverteilung von Marketing-Ausgaben in Industrieunternehmen" des Bundesverbandes Industrie Kommunikation (bvik) ergeben.

Den größten Teil des Budgets fressen Messen, Ausstellungen und Kundenveranstaltungen. Mehr als ein Drittel des Gesamtetats geht im Schnitt dafür drauf. Erstaunlich: Die Bedeutung der internen Kommunikation nimmt laut der Untersuchung ab. Verwendeten die Umfrageteilnehmer 2012 noch sechs Prozent auf diese Disziplin, waren es 2013 nur noch drei Prozent. Produktinformationen (14 Porzent) und klassische Printwerbung (13) landen im Ranking der wichtigsten Marketingmaßnahmen auf Platz 2 und 3.

Insgesamt sind die Marketing-Etats in etwa gleich geblieben. Zwei Drittel der Befragten gaben dies an. Allerdings wird die Kommunikation internationaler. 87 Prozent haben 2013 gezielt internationales Marketing betrieben, bei Unternehmen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern sind es sogar 100 Prozent. 37 Prozent des Marketing-Etats wurden für internationale Maßnahmen verwendet. Ein Blick auf die Ergebnisse der Vorjahre bestätigt diesen Trend: 2011 waren es 32 Prozent und 2012 35 Prozent.

An der Online-Studie, die im November und Dezember 2013 erhoben wurde, nahmen 133 Marketingverantwortliche teil. Sie kamen vorwiegend aus dem Maschinen- und Anlagenbau (40 Prozent) sowie aus den Bereichen Elektrotechnik und Elektronikkomponenten (15). Weitere Informationen gibt es auf www.bvik.org.

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