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07.04.2014   News
Handel pumpt mehr Geld in die PR
 
41 Prozent der Handelsunternehmen in Deutschland haben im vergangenen Jahr ihre PR-Etats erhöht. Teilweise sei deutlich mehr investiert worden, heißt es in der neuen Studie "PR im Handel 2014" des EHI Retail Institute. 22 Prozent der Unternehmen hätten dagegen Kürzungen vorgenommen.

Unzufrieden sind Kommunikationsverantwortliche und Geschäftsführer aus dem Handel immer noch mit der Reputation ihrer Branche. Der Ruf sei schlechter ist als die tatsächlichen Leistungen, meinen 63 Prozent der PR-Leute und 69 Prozent der Geschäftsführer - immerhin weniger als noch vor einem Jahr. Zugleich werde der Einfluss der Reputation auf den wirtschaftlichen Erfolg immer stärker - wegen kritischer Kunden mit gestiegenen Ansprüchen und aufgrund zunehmender Transparenz.

Mehr als 80 Prozent der PR-Profis stehen nach eigener Ansicht vor dem Problem, immer komplexere Aufgaben bewältigen zu müssen. Dazu zählt sicherlich eine immer breitere Palette an Kommunikationskanälen, die es zu bespielen gilt. Um mit ihren Zielgruppen zu kommunizieren, sind die Firmen immer häufiger bei den Klassikern der Social Media-Plattformen wie Facebook (84 Prozent), You Tube (59 Prozent) oder Twitter (47Prozent) vertreten. Der Anteil von Social Media innerhalb der gesamten Kommunikation liegt laut der Studie bei knapp der Hälfte der Unternehmen bei 30 Prozent. Bei weiteren rund 15 Prozent der Unternehmen beträgt er 50 Prozent und mehr.
 Ein Drittel der Unternehmen hat inzwischen eine eigene Social Media-Abteilung. Im Ranking der bedeutendsten Kommunikationskanäle liegen Printmedien aber immer noch vorn.

An der Untersuchung beteiligten sich PR-Vertreter aus 85 Handelsunternehmen. An einer ergänzenden Kurzbefragung nahmen 123 Geschäftsführer teil.

 EHI-Mitglieder können sich die Studie gratis herunterladen. Nicht-Mitglieder können sie zum Preis von 495 Euro bestellen.

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