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Die ersten und letzten Plätze des Rankings
24.02.2014   News
Basler Versicherung bietet beste Online-Kommunikation
 
Bei einem Vergleich der Online-Kommunikation von Versicherern hat die Basler am besten abgeschnitten, vor der SV Sparkassen-Versicherung. Durchgeführt wurde die Analyse von der LinguLab GmbH. Unter den Kriterien: Verständlichkeit, Web-Tauglichkeit, Suchmaschinenrelevanz.

Die Basler konnte sich gegenüber dem Vorjahr (Platz 16) deutlich verbessern. Allerdings schöpfe auch sie als Spitzenreiterin nur 71 Prozent der maximal zu erreichenden 500 Punkte aus (353 Punkte), kritisieren die Studienmacher. Hinter der Basler folgen die SV SparkassenVersicherung auf dem zweiten Platz, Dritter wurden die LVM Versicherungen, dahinter folgen der Direktversicherer Asstel und die ADAC Versicherungen.

Deutliche Veränderungen im Ranking

Damit wurden bis auf die LVM alle Top-Platzierten aus dem Vorjahr überholt. Neben Provinzial, LVM und HUK erhielten 2013 auch Arag und Allianz im Ranking gute Punktwerte. Die stets um "Klartext" bemühte Ergo rangierte jeweils im Mittelfeld.

Auf den letzten Rängen landen im aktuellen Ranking die AachenMünchner, der Volkswohl Bund und Swiss Life.

Die Studienautoren raten den Versicherern vor allem dazu, kürzere Sätze zu verwenden, auf Füllwörter zu verzichten, Fachbegriffe zu reduzieren sowie Absätze und Zwischenüberschriften einzufügen. Darüber hinaus wünschen sich die LinguLab-Experten mehr Hervorhebungen, wodurch eine klarere Struktur ermöglicht werde sowie einen Verzicht auf Nominalstil zugunsten einer direkten Ansprache. Ebenfalls wichtig: Mehr Keywords im Text - vor allem im ersten Drittel, betonen die Studienmacher.

"Internetnutzer sind anspruchsvoll. Finden sie nicht schnell, was sie suchen, klicken sie weg", sagte Michael Ballweg, Geschäftsführer von LinguLab, laut einer Mitteilung. "Versicherer müssen auf ihren Websites den Spagat zwischen komplexen Produkten und verständlicher Kommunikation bewältigen."

Der Druck zur Einfachheit werde durch Responsive Web Design noch größer, erklärte Ballweg, da Versicherungsinformationen für alle Endgeräte optimiert werden müssten. Dies erfordere noch kürzere und prägnantere Texte sowie eine "absolut klare Struktur". Versicherer unterschätzten die Entwicklung bisweilen immer noch oder unterliegten dem Druck aus den Fachabteilungen, so Ballweg.

Die Studie ist für 790 Euro plus MwSt. bei LinguLab erhältlich


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