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Petra Diroll
04.02.2014   News
Petra Diroll leitet BMZ-Pressestelle
 
Petra Diroll (Foto), 47, leitet seit 3. Februar die Presse­stelle im Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Die lang­jährige ARD-Journalistin war zuletzt Presse­sprecherin der Berliner Sena­torin für Wirt­schaft, Techno­logie und Forschung Cornelia Yzer und sprach einst für Ex-Bundespräsident Christian Wulff.

Diroll war zudem als Korres­pon­den­tin für den Bayeri­schen Rund­funk in Bonn und Berlin tätig, außer­dem sieben Jahre im Vor­stand der Bundes­presse­kon­ferenz. Nach einem Wechsel in die Kom­mu­nika­tion des ARD-General­sekre­ta­riats kam sie 2010 zur Presse- und Öffent­lich­keits­arbeit im Bundes­präsidial­amt.

Opfer von Köhlers Rücktritt

Diroll sollte im Mai 2010 als Horst Köhlers neue Sprecherin anfangen - doch just einen Tag zuvor trat der damalige Bundespräsident Horst Köhler "mit sofortiger Wirkung" zurück. Köhlers Nachfolger Christian Wulff übernahm sie als stellvertretende Sprecherin. Als die Schnäppchen-Affäre über den Präsidenten hereinbrach, auf deren Höhepunkt Wulff seinen langjährigen Vertrauten Olaf Glaeseker als Sprecher feuerte, beförderte Wulff Diroll doch noch kommissarisch zu seiner Sprecherin.

Im Film zur Affäre, den Sat.1 Ende Februar zeigt, wird ihre Rolle von Valerie Niehaus verkörpert. Offenbar wird Diroll nur ungern an diese Zeit erinnert: Sie hat laut Berliner Morgenpost "anwaltlich bei der Produktionsfirma und dem Sender durchgesetzt, dass ihr Name im Film ein anderer sein wird".

Im März 2012 installierte Wulffs Nachfolger Joachim Gauck schließlich Andreas Schulze auf Dirolls Posten.  

Vorgänger Lesch in Elternzeit


Nun ist Diroll bereits seit 15. Januar im BMZ tätig. Sebastian Lesch, der bis­herige Sprecher des BMZ und Leiter des Presse­refe­rats, ging nach vier Jahren in der Presse­stelle zu Ende Januar in "die bereits länger geplante Eltern­zeit" - und wird anschließend eine andere Funktion im Haus wahrnehmen, teilte das Ministerium mit.

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