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News / Jeder dritte Standortmarketer verzichtet auf eine Website
Wenn auch die Webpräsenzen der Standortmarketer nur langsam anlaufen, ist man dennoch offen für Neues.
05.12.2013   News
Jeder dritte Standortmarketer verzichtet auf eine Website
 
Der demografische Wandel und die durch das Internet ausgelöste Marketingrevolution erfordern neue Herangehensweisen an das Standortmarketing der deutschen Städte und Regionen. Dies ist ein Ergebnis der index-Expertenbefragung zu Trends im Standortmarketing.

Fachkräftemangel bereitet Sorgen

Das Hauptthema bisher war den Experten zufolge, die Ansiedlung von Unternehmen durch Marketing zu unterstützen. Hierzu komme nun die Aufgabe, Fachkräfte für die Region zu gewinnen oder dort zu halten, sagen die Experten. Über 38 Prozent der Standortmarketing-Verantwortlichen gaben in der Umfrage an, ihr erstes Ziel sei die Förderung von Gewerbe- und Unternehmensansiedlungen.

20 Prozent betonen gleichzeitig, dass sie den bevorstehenden oder bereits existierenden Fachkräftemangel in ihrer Region ausgleichen wollen. Das Thema "Fachkräfte" gilt dabei als größte Herausforderung für das Jahr 2014.

Social Media noch kein Thema

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Bewertung und Nutzung der digitalen Marketingkanäle durch die Wirtschaftsförderer; ein Prozess, der offenbar nur schleppend vorangeht. Ein Drittel der Befragten nutzt keine eigene Website und nahezu zwei Drittel sind nicht in den Sozialen Medien aktiv.

Gleichzeitig plant jeder Vierte, im nächsten Jahr eine Marketingmaßnahme anzupacken, die er noch nie umgesetzt hat. Bei diesen neuen Maßnahmen wurden am häufigsten Fachkräftekampagnen genannt, aber auch die Präsenz auf Jobmessen, die aktive Ansprache von Unternehmen und Messeauftritte allgemein.

An der Umfrage "Trends im Standortmarketing 2014" haben sich im Herbst 2013 106 Experten im Bereich Standortmarketing und Wirtschaftsförderung beteiligt. Die Studie ist online erhältlich.

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