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26.11.2013   News
EU will Handelsabkommen schmackhaft machen
 
Das Transatlantische Handelsabkommen TTIP (TAFTA) wird zunehmend kritisch beäugt. Jetzt wurde die PR-Strategie der EU-Kommission bekannt, mit der das Handelsabkommen der Bevölkerung schmackhafter gemacht werden soll. Das Kommunikationsprogramm wurde geleakt vom Corporate Europe Observatory.

Am Ende November beschloss die EU-Kommission in einem Ratstreffen, dass die Kommunikation zum Transatlantischen Handelsabkommen vor allem eins in den Vordergrund stellen sollte: die positiven Aspekte von TAFTA.

Vorne an steht die Imagekorrektur

Drei Herausforderungen erkennt man für die Kommunikation zu TAFTA: die Öffentlichkeiten in den EU-Mitgliedsstaaten müssen davon überzeugt werden, dass TTIP eine Iniative mit dem Ziel der Wachstumsförderung sowie der Beschaffung von Arbeitsplätzen, kein Versuch der Untergrabung bestehender Regulationen, sei. Speziell letzteres war in diversen Medienberichten zunehmend laut geworden, vor kurzem hatte zum Beispiel der britische Guardian einen vernichtenden Artikel von George Monbiot zu den Gefahren des Handelsabkommens gedruckt.

Desweiteren müssten die Beziehungen zu anderen Ländern wie China im Lichte des Abkommens gepflegt werden, da es auch die Handelsbeziehungen mit diesen beeinflussen würde. Drittens müssten die Verhandlungsziele mit den US-Verhandlungsführern speziell in Bereichen, die außerhalb der Verantwortung der amerikanischen Handelsvertreter fallen, unterstützt werden.

Deutlich wird in dem Papier, dass die positive Färbung der Kommunikation über das Handelsabkommen im Vordergrund steht. Die skeptische Bevölkerung der EU soll beruhigt, die anderen Handelspartner an Bord geholt werden. Dies beinhaltet auch eine klare Medienarbeit, die versuchen soll, die Themen und Berichterstattung über die Verhandlung zu steuern. Es soll 'holistisch' vorgegangen werden, um Medien, Stakeholder, Social Media und Transparenzaspekte unter einen Hut zu bringen.

Der komplette Text steht online zum Nachlesen bereit.  

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