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25.11.2013   News
Kontakt lieber per Telefon
 
Cision-Studie über Journalisten und Social Media
Nach einem im internationalen Vergleich sehr zögerlichen Start setzen deutsche Journalisten mittlerweile das gesamte Angebot an Social Media-Plattformen in ihrer Arbeit ein. Die Nutzung bleibt aber eher passiv, da sie diese Tools am häufigsten zur Recherche und zum Lesen der Beiträge anderer User verwenden. Nur wenige Journalisten (wie der Fußballjournalist Raphael Honigstein mit mehr als 100.000 Twitter-Followern) posten eigene Inhalte oder zum Beispiel Kommentare. Dies hat der PR- und Marketing-Software-Anbieter Cision gemeinsam mit der britischen Hochschule Canterbury Christ Church in ihrer jährlichen Social-Journalism-Studie herausgefunden.

Seit der letzten Untersuchung hat sich die Haltung vieler deutscher Journalisten gegenüber sozialen Medien zum Positiven gewandelt: So gaben zum Beispiel 72% der Befragten an, dass sie dank sozialer Medien besser mit Zielgruppen interagieren. Vor allem der Anteil der Twitterer stieg deutlich: Von 29 Prozent in 2011 auf 59 Prozent in diesem Jahr.

Die deutschen Journos kommunizieren offenbar effizienter mit Social Media: Obwohl sie diese Tools häufiger nutzen, verbringen sie weniger Zeit damit.
Die Studie kategorisiert Journalisten nach ihrer Social-Media-Nutzung in fünf Gruppen. Die wegen ihrer geringen Nutzung von und eher negativ geprägten Einstellung zu Social Media benannten „Skeptiker“ bleiben mit 27 Prozent auch weiterhin die größte Kategorie.

In der Kommunikation mit PR-Profis bevorzugen 83 Prozent der Journalisten auch weiterhin traditionelle Methoden wie E-Mail und Telefon. (hds)

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