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Bayer ist der Spitzenreiter des Gesamtrankings.
07.11.2013   News
Dax30-Unternehmen glänzen nicht als Arbeitgeber
 
Bayer gehört zusammen mit BMW und BASF in den Disziplinen "Personal-Management", "Gesellschaftliches Engagement", "Umwelt-Management" und "Finanzielle Performance und Transparenz" zu den besten Unternehmen Europas. Dies ist ein Ergebnis der CSR-Studie "Good Company Ranking 2013" von Kirchoff Consult.

Die ersten drei Plätze des CSR-Rankings werden von deutschen Konzernen belegt, und generell sind unter den Top-10-Unternehmen nur zwei nicht-deutsche Firmen vertreten. Dies wird zum einen mit der zunehmenden Transparenz in Deutschland begründet, aber auch damit, dass die ausländischen Unternehmen, die in den vergangenen Jahren noch im Ranking gut abgeschnitten haben, Rohstoffkonzerne waren. In den letzten zwei Jahren hätten gesellschaftlicher Druck und Erwartungen auf diese Unternehmen enorm zugenommen.

Finanzdienstleister steigen ab

Das aktuelle Ranking nach Branchen zeigt starke Veränderungen im Vergleich zur letzten Untersuchung aus dem Jahr 2009. Damals belegte die Rohstoffbranche noch den zweiten Platz, nach der Chemie- und vor der Pharmaindustrie. Im aktuellen Ranking liegt die Automobilbranche mit 64 Punkten auf dem Spitzenplatz, gefolgt von den Sektoren Chemie (62,0 Punkte) und Pharma (61,4 Punkte).

Zu den Absteigern zählen die Finanzdienstleistungsbranche (52,0 Punkte), die Rohstoffindustrie (50,0 Punkte) und die Energiewirtschaft mit 48,5 Punkten.

Bayer und Dänemark räumen ab

Spitzenreiter des Gesamtrankings ist Bayer mit 74 Punkten. Trotz der starken deutschen Präsenz im Ranking gewinnt den Ländervergleich allerdings Dänemark. Das Land nimmt nur mit Novo Nordisk A/S teil, doch landet werden des sehr guten Abschneidens des Unternehmens auf Platz 1 des Ländervergleichs.

Schwachpunkt "Personal"

Die Ergebnisse im Good Company Ranking deuten an, dass selbst die als "gute Unternehmen" ausgezeichneten Konzerne bisher eher durchschnittliche Arbeitgeber sind. Die Autoren bescheinigen den Unternehmen beim Umgang mit unternehmerischer Verantwortung für Mitarbeiter "Unbeholfenheit". Die Nachhaltigkeitsberichte würden zwar jeweils Informationen zum Thema Mitarbeiter enthalten. Diese wirkten jedoch nicht selten "unzusammenhängend". "Insgesamt wird im Personalbereich zu viel konstatiert, zu wenig strategisch gewichtet und interpretiert", heißt es in der Studie.

Link zur Studie

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