Please wait...
News / PR-Agenturen schwächeln - mangels Budget - beim Controlling
Agenturen müssten viel mehr mit Kennzahlen arbeiten, so der PRVA.
31.10.2013   News
PR-Agenturen schwächeln - mangels Budget - beim Controlling
 
Erfolgsmessungen zu PR-Projekten werden von Kundenseite eingefordert, und ein Drittel der Mitarbeiter von Kommunikationsabteilungen hat eine erfolgsabhängige Komponente in ihrem Gehalt. Trotzdem fehlt das systematische Controlling bei der PR-Arbeit, wie der österreichische Kommunikationsverband PRVA in einer Umfrage herausgefunden hat.

Systematisches Controlling bedeutet, anhand von Kennzahlen eine Verbindung zwischen Kommunikationsaufgaben und betriebswirtschaftlichem Erfolg herzustellen. Fast 80 Prozent der Kunden fordern Erfolgsmessungen ein, doch nur knapp ein Prozent der PRVA-Agenturen gibt an, dass betriebswirtschaftliche Kennzahlen in ihrer Erfolgsbilanz eine Rolle spielen.

Methoden gibt es, aber kein Geld

Die Medienarbeit ist dabei die am häufigsten eingesetze PR-Disziplin, und mit Kennzahlen wie Reichweite, Tonalität und Share-of-Voice wird der Erfolg gemessen. Die Verknüpfung der Kommunikationsleistung mit den Unternehmenszielen bleibe aber auf der Strecke, so Gabriele Brandner, Leiterin des PRVA-Arbeitskreises "Wertschöpfung durch Kommunikation".

Doch das geläufigste Hindernis für die Einführung eines soliden PR-Controllings ist, neben der mangelnden Beschäftigung mit dem Thema Controlling, schlichtweg das Budget: die Controlling-Methoden sind da, doch das Geld fehlt. Drei Viertel der Befragten bei Agenturen und Unternehmen gaben an, dass für Evaluierung kein ausgewiesenes Budgets zur Verfügung steht.

An der Umfrage haben 54 Agenturen und 52 Unternehmen teilgenommmen.

Magazin & Werkstatt