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News / Profile auf Xing & Co. werden oft vernächlässigt
Auf Karriereplattformen geizen schweizerische Kommunikationsverantwortliche mit Informationen.
29.10.2013   News
Profile auf Xing & Co. werden oft vernächlässigt
 
Auf der Suche nach potenziellen Arbeitnehmern schauen Recruiter nach ganz bestimmten Merkmalen - die sie oft nicht finden. Die Schweizer "Forschungsstelle für Sprache" fand in einer Umfrage unter schweizerischen Kommunikationsexperten heraus, dass viele ihre Profile auf Karriereplattformen wie Xing und LinkedIn stiefmütterlich behandeln.

Informationen zur Person, professionelle Fotos, umfangreiche Angaben zu den bisherigen Karrierestationen: das wollen Recruiter sehen, wenn sie auf der Suche nach Potenzial für vakante Stellen sind. Online-Karriereplattformen werden dabei immer mehr frequentiert. Je besser es jemandem gelinge, sein Profil interessant mit Text, Bild und Video darzustellen, um so mehr spreche man vom "Personal Brandung", schreiben die Autoren.

Personal Branding bedarf konstanter Pflege

Doch eben dieses Personal Branding schlage oft fehl - wenn die gesuchten Details nicht zu finden sind. In einer Online-Befragung unter 55 schweizerischen Kommunikationsexperten fand die Forschungsstelle heraus, dass diejenigen, die bei Xing und LinkedIn vertreten sind, sich oft nicht um ihr Profil kümmern.

Nur die Hälfte aktualisiere das Profil regelmäßig, der Rest interessiere sich wenig für das eigene Profil oder auch für dessen Besucher. Auch soziale Interaktion stehe auf Karriereplattformen kaum im Vordergrund. Was persönliche Angaben bei Xing oder LinkedIn angeht, halte sich die Mehrheit bedeckt und informiere nur wenig über die eigene Person.

Fähigkeiten würden eher rudimentär angegeben, hier informieren 40 darüber, doch nur 15 haben laufende Projekte, und nur 10 konkrete Berufswünsche eingetragen. In Sachen Berufserfahrung informiere die Mehrheit vollständig, doch kaum jemand hole Referenzen hierzu ein oder lasse sich die Angaben bestätigen.

Kümmert Euch um die Profile!

Die Auswertung der Studie, die online verfügbar ist, gibt Hinweise, wie das Personal Branding besser zu gestalten sei. So sollen Nutzer der Karriereplattformen professionelle, freundliche Profilbilder schießen lassen, vollständig ausgefüllte Profile liefern und umfangreich über ihre beruflichen Etappen, Skills und auch Wünsche oder Ziele informieren. Leserfreundliche Sprache und die Verlinkung des Accounts mit möglichst vielen anderen Plattformen würden weiter dabei helfen, Eindruck zu machen und Aufmerksamkeit zu bekommen.

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