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News / Fukushima-Maskottchen lost in translation
Fukuppy/Foto: Fukushima Industries
21.10.2013   News
Fukushima-Maskottchen lost in translation
 
Einige Verwirrung stiftete Mitte Oktober das Maskottchen des japanischen Kühlschrankherstellers Fukushima Industries – mit seinem aus angelsächsischer Sicht sehr unglücklichen Namen „Fukuppy“. Schnell verbreitete sich die Ansicht, die Präfektur Fukushima wolle mithilfe des Ei-Maskottchens ihr durch die Reaktorkatastrophe von 2011 beschädigtes Image aufpolieren. Doch der Kühlschrankbauer hat außer dem Nachnamen seines Firmengründers Nobuo Fukushima nichts mit dem Ort des Desasters gemein. Die Firma wollte lediglich das „Fuku“ ihres Namens Fukushima mit den „-ppy“ aus dem Wort„happy“ kombinieren. Dies würde zur Firmenidentität als „Happiness Creation Company“ passen, dachten die Chefs der in Osaka ansässigen Firma. Für die entstandenen Missverständnisse entschuldigte sich das Unternehmen flugs (http://bit.ly/1erprRc) und kündigte an, die Namensgebung für das Maskottchen zu überdenken. Ergebnis: Die englische Übersetzung wurde gestrichen. Schmerzfreie englische Markennamen sind in Japan häufiger zu finden. So heißt ein beliebtes isotonisches Erfrischungsgetränk „Pocari Sweat“.
 

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