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Anhand von Interviews wurde ausgewertet, welche Elemente emotional und rational betrachtet werden.
01.10.2013   News
Zutaten und Herkunft bestimmen die Qualitätserwartung
 
Die Kennzeichnungen und Informationselemente auf Verpackungen sind nicht immer nützlich. Mit manchen können Verbraucher gar nichts anfangen, wiederum andere sollten viel mehr betont werden. Das stellte die DLG-Studie "Food Information Design 2020" heraus.

Zutaten und Herkunft sind wichtig

Die Nährwertkennzeichnung spielt in der Produktwahrnehmung gar keine so große Rolle, da sie oft von Konsumenten nicht interpretiert werden kann. Was aber zählt, ist die Liste der Inhaltsstoffe. Hier lesen Verbaucher intensiv und machen sich anhand der Zutaten schon ein Bild davon, wie das Produkt wohl schmeckt und ob es gesund ist oder nicht. Am meisten Qualität erwarten Konsumenten von Produkten, die mit Begriffen aus den Bereichen Regionalität und Tradition daherkommen.

Verbraucher legen zudem großen Wert auf die Herkunft der Zutaten sowie die Erzeugung. Hier wird aktiv hinterfragt, und diese Kriterien beeinflussen die allgemeine Beurteilung eines Produktes sehr. Außerdem würde ein wichtiger Beitrag zur Vertrauenswürdigkeit eines Produkts durch eine "Kette der Glaubwürdigkeit" bis hin zur Kontaktmöglichkeit mit den Herstellern geleistet.

Infos als Schlüssel zum Vertrauen

Die Studienautorinnen Hanni Rützler vom futurefoodstudio (Wien) und Veronika Egger von is-design (Wien) betonen, dass die alltäglichen Handlungsabläufe der Verbraucher viel genauer betrachtet werden müssten bei der Entwicklung von wirksamen Verbraucherinformationen. Wirksames Food-Information-Design verbinde Sprache, Bild, Typografie und Form und sei sowohl Orientierung und Entscheidungshilfe, als auch der Schlüssel zum Vertrauen der Verbraucher.

Für die Studie wurde die Wirkung der unterschiedlichen Informationselemente anhand eines fiktiven Produkts - einer regionalen Brot-Spezialität zum Aufbacken - getestet.

Weitere Infos: 

Interview mit den Autorinnen
 

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