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Jack Wolfskin bemüht sich um eine Pionierrolle in Sachen Transparenz und Umweltbewusstsein.
12.09.2013   News
Jack Wolfskin macht Produktionskette öffentlich
 
Um in Sachen Transparenz eine Pionierrolle einzunehmen, hat der Outdoor-Ausrüster Jack Wolfskin Anfang September eine Liste seiner Produzenten veröffentlicht. Das Ziel: die Produktionswege über alle Fertigungsstufen hinweg öffentlich machen.

Die veröffentlichte Liste umfasst dabei alle Produzenten der drei Divisionen Bekleidung, Schuhe und Ausrüstung. Diese Betriebe, die in Abgrenzung zu vorgelagerten Fertigungsstufen wie Stoff- und Rohstoffproduzenten als "Tier 1" bezeichnet werden, sind vor allem in Asien, aber auch in Europa, zu finden.

Unter dem Motto "Wir gehen weiter" plant die Firma, bis 2020 Schadstoffe im Produktionsprozess zu vermeiden und komplett aus der Fluorchemie auszusteigen. Damit reiht sich der Outdoor-Bekleider in eine Liste von Unternehmen ein, die sich umweltbewusstes Chemikalienmanagement auf die Fahne geschrieben haben.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace fordert mit ihrer seit Sommer 2011 laufenden "Detox Kampagne" Modemarken dazu auf, schadstofffrei zu produzieren. Eine entsprechende Selbstverpflichtung wurde mittlerweile unter anderem von Benetton, Puma, Nike und H&M unterzeichnet - die Unternehmen erklären sich bereit, bis 2020 auf die Verwendung gefährlicher Chemikalien wie dem Weichmacher Phthalate zu verzichten.

Mit einer verschärften Schadstoffliste und der transparenten Kommunikation der Produzenten will Jack Wolfskin eine Vorreiterrolle in Sachen umweltbewusster Produktion einnehmen.

Zur Unterstützung der schadstofffreien Produktion ist das Idsteiner Unternehmen Kooperationen mit dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht und der Hochschule Fresenius eingegangen. Beide liefern Grundlagen- und Anwendungsforschung zur Unterstützung der schadstofffreien und transparenten Produktion.

 

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