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News / "Der PR-Film wirkt durch die Qualität der Geschichte"
Uwe A. Kohrs, Geschäftsführer, Impact Agentur für Kommunikation und Präsident der GPRA
12.07.2013   News
"Der PR-Film wirkt durch die Qualität der Geschichte"
 
Auch nach der Verleihung der zweiten "PR-Klappe" im Juni ist das Genre "PR-Film" schwer zu packen, sind sich Juroren und Gala-Gäste über dessen Definition noch uneins: Was macht einen guten PR-Film aus? Wo unterscheidet er sich vom Werbefilm oder Viral-Spots? Wie ist der Status Quo, was handwerkliches Niveau und seine Rolle in der Kommunikation angeht?

"Der PR-Film wirkt durch die Qualität der Geschichte", sagt Uwe A. Kohrs, Geschäftsführer der Agentur Impact und GPRA-Präsident:

Ein PR-Film sollte Information mit einer relevanten Geschichte verbinden. Das Medium Film bietet dabei die Chance, dies sehr emotional und wirkungsvoll zu tun. Der PR-Film erzielt seine Wirkung durch die Qualität der Geschichte und deren subtiler Visualisierung. Werbefilme schaffen vor allem Aufmerksamkeit und Unterhaltung, um direkt zu verkaufen, während virale Spots Impulsgeber sind, die zu direkter, unmittelbarer Reaktion auffordern.

Da Werbefilme angeblich direkt verkaufsunterstützend sind, besitzen sie eine höhere Akzeptanz. PR-Filme sind gerade als Unternehmensfilme nice to have, werden aber eher als entbehrlich gesehen und fallen Budgetcuts immer zuerst zum Opfer.

Wenn es denn gelingt, Mittel zu bekommen, müssen PR-Filme häufig ein paar Jahre vorhalten und wirken dann eher handgestrickt. In jedem Fall sind die Grenzen fließend und da mutiert ein reiner Werbefilm schnell mal zum PR-Film. Und wie bei der aktuellen Klappe zu besichtigen war, ist es schwer, harte Kriterien zur Unterscheidung zu definieren. Da bleibt für die Jury als Begründung nur - "hat mich überzeugt" und die eigene subjektive Einschätzung als Messlatte.

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