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Die Kommunikationsberatung Faktenkontor hat Entscheider aus der deutschen Wirtschaft zu ihren Investitionsplänen befragt.
18.06.2013   News
Manager vermissen Marketing-Erfolgsmessung
 
Nur ein Drittel der deutschen Unternehmen will dieses Jahr in ihr Marketing investieren. Ein bedeutender Grund hierfür sei die schwierige Erfolgsmessung für das Marketing, so die Studie "Investitionsschwerpunkte und Beratungsbedarfe in 2013" der Kommunikationsberatung Faktenkontor.

Die Investitionsbereitschaft für das Marketing liegt deutlich hinter den Bereichen IT, Vertrieb und Produkt- oder Dienstleistungserstellung: 48 Prozent der befragten Topmanager wollen in ihre IT investieren, 43 in den Vertrieb und 40 in die Produktion.

61 Prozent der Manager, die dieses Jahr doch in ihr Marketing investieren, sind überzeugt davon, dass sich der Unternehmenserfolg mit Marketing-Investitionen steigern lässt. Doch auch hier fällt die Investitionsbereitschaft in sieben von acht Marketing-Bereichen geringer aus als der Bedarf, den die befragten Entscheider angegeben haben.

Keine bedarfsgerechte Umsetzung

Die Diskrepanz zwischen Bedarf und Investition sticht hervor: 59 Prozent der Befragten erkennen einen großen Bedarf an Investitionen in neue Kampagnen. Nur 43 Prozent haben jedoch vor, dafür auch Geld auszugeben.

Lediglich das Online-Marketing profitiert, denn 31 Prozent sehen hier Investitionsbedarf, und genau so viele der Entscheider haben auch Ausgaben hierfür geplant. Sämtliche anderen Marketing-Bereiche bleiben allerdings unterfinanziert.

Effizienzmessung als Hindernis

Die fehlende Erfolgsmessung für Marketing-Maßnahmen wird von den befragten Managern als größte Hürde betrachtet. Neben der häufigen Begründung, dass das Budget nicht ausreichend sei für bedarfsgerechte Investitionen, ist also der Mangel an konkreten Zahlen ein großer Grund für die fehlende Bereitschaft, Geld in Marketing-Maßnahmen zu stecken.

Für die Studie "Investitionsschwerpunkte und Beratungsbedarfe in 2013" wurden 164 Entscheider aus der deutschen Wirtschaft zu ihren Investitionsschwerpunkten und Beratungsbedarfen in 2013 befragt

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