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News / Pharmabranche fremdelt mit Social Media
Die Befragung von Weber Shandwick zeigt, dass Pharmaunternehmen sich nicht so recht an Social Media herantrauen. Mit der Erfolgsmessung haben sie die meisten Probleme.
11.06.2013   News
Pharmabranche fremdelt mit Social Media
 
Unternehmen der Pharmabranche scheuen sich vor Social Media: Im Vergleich mit anderen Industriezweigen werde deutlich, dass hier das Vertrauen immer noch fehlt und einiges an Nachholbedarf besteht. Dies befanden die Autoren der Weber-Shandwick-Studie "Digital Health: Building Social Confidence in Pharma".

Startschwierigkeiten


Das größte Hindernis bei der Umsetzung von Facebook & Co. in Pharmaunternehmen seien schon lange nicht mehr die rechtlichen Regularien. Vielmehr sei das Problem, Social-Media-Strategien intern durchzusetzen. Der Aufbau von Vertrauen und Zuversicht in die sozialen Medien bei Mitarbeitern sowie die Abstimmung notwendiger Ressourcen seien zwei Felder, die es zu managen gelte.

Gleichzeitig sagten viele der Befragten aus, dass ihnen die passende "Architektur" für den Einsatz von Social Media fehle. Budgets für Personal, Ausbildung und die Einstellung von Social-Media-Profis seien nur schwer zu bekommen. So sehen viele Befragten Probleme darin, Web-2.0-Profis anzulocken.

Zielgruppengerechter Arbeiten


Die Analyse von Weber Shandwick merkt an, dass Patienten zunehmend das Internet zur Informationsbeschaffung zu Gesundheitsthemen nutzen - weshalb Pharmaunternehmen sich diesem Wandel anpassen müssten. Die Interessen der verschiedenen Gruppen verstehen, sie mit digitalen Informationen versorgen und direkt mit Zielgruppen zu kommunizieren seien wichtige Anforderungen, die diese Branche erfüllen müsse.

Praktische Orientierungshilfe geboten

Um Unternehmen der Pharmanbranche den Einstieg in die sozialen Medien zu erleichtern, liefern Weber Shandwick mit den "10 Rules of Engagement", basierend auf den Umfrageergebnissen, eine Orientierungshilfe für Kommunikationsverantwortliche, um das Social-Media-Engagement zu stärken und intern Vertrauen zu schaffen.

So habe es sich für viele der Befragten ausgezahlt, gut vorbereitet zu sein, um Probleme vorwegzunehmen - gleichzeitig sei Flexibilität ausschlaggebend, um die Strategie im Prozessverlauf anpassen zu können. Klein anfangen, sich auf den Inhalt anstelle des Kommunikationskanals konzentrieren und ehrliche, transparente Kommunikation gewährleisten sind weitere Orientierungspunkte für Unternehmen.

Auch die bereits angesprochenen Schwachpunkte bleiben nicht unerwähnt: beispielsweise sollen Mitarbeiter konkret ausgebildet und bei ihrer Arbeit mit den sozialen Medien unterstützt werden

Die komplette internationale Studie mit der Zehn-Punkte-Liste ist online abrufbar.

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