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Die Branchen Fast Food und Telekommunikation sitzen auf den hintersten Plätzen.
04.06.2013   News
McDonalds, H&M und KiK haben mieses Nachhaltigkeitsimage
 
Unternehmen und Marken, die erkennbar nachhaltig arbeiten und darin von Kunden anerkannt werden, können ihren Umsatz problemlos steigern. Bestes Beispiel hierfür: der Babynahrungs-Hersteller Hipp, der das diesjährige Ranking des Sustainabiliy Image Score der Serviceplan Gruppe anführt.

Laut Serviceplan verstehen Verbraucher die Bedeutung von Nachhaltigkeit mittlerweile "tiefgehend" und beurteilen die entsprechende Kommunikation kritischer. Die informierten Verbraucher stellen somit den Anspruch an Unternehmen, es mit der Nachhaltigkeit ernst zu meinen.

Hipp erneut an der Spitze

Überzeugt zeigten sich die befragten Konsumenten von dem Babynahrungshersteller Hipp. Zum dritten Mal in Folge sicherte sich das Unternehmen den ersten Platz im Nachhaltigkeitsranking. Die restlichen neun, die aus Sicht deutscher Verbraucher aktuell am nachhaltigsten agieren, sind Miele, dm Drogeriemarkt, Alete, Milupa, Toyota, Bärenmarke, Coppenrath & Wiese, BMW und Audi.

Unglaubwürdige Kommunikation oder Greenwashing werden von den mittlerweile sehr sensiblen Konsumenten abgestraft, so Serviceplan. Die letzten Plätze des rund 100 Unternehmen umfassenden Nachhaltigkeitsrankings bekleiden die Branchen Telekommunikation, Fastfood sowie Energie- und Finanzdienstleister. Die am schlechtesten bewerteten Firmen im Nachhaltigkeitsranking sind die Commerzbank, Burger King, McDonalds, H&M und KiK. Sie konnten die Verbraucher offenbar nicht überzeugen.

Bei den Fastfood-Anbietern konnte sich Kentucky Fried Chicken leicht von Burger King und McDonalds absetzen und landet rund 20 Plätze höher auf Rang 82. Bei den Textileinzelhändlern stehen Ernsting's Family mit Rang 32 und Otto mit Platz 52 deutlich vor C&A (Rang 67) und vor allem H&M (102) und KiK (103).

Ökologische Faktoren dominieren

Zehn Einflussfaktoren wurden im Rahmen der Auswertung der Studienergebnisse identifiziert, die sich besonders auf das Nachhaltigkeitsimage von Marken auswirken. Auffällig ist, dass hauptsächlich ökologische Faktoren ausschlaggebend sind. Darunter fallen beispielsweise ein Engagement für Umweltschutzthemen, der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen, umweltfreundliche Technologien, ein klares Profil ökologischer Aktivitäten und recyclebare Verpackungen.

Interessant aus Sicht der Kommunikation: Bei den Gewinnern des Rankings zahlt die Nachhaltigkeitskommunikation positiv auf das Image ein, während sie bei den Verlierern weitgehend verpufft.

8.000 repräsentativ ausgewählte Personen wurden für die Studie zu 103 Unternehmen aus 17 Branchen befragt.
 

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