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News / SPD liegt online ganz vorne
Die Internetpräsenz der SPD hat den ansprechendsten Inhalt und das überzeugendste Format, so die Analyse.
04.06.2013   News
SPD liegt online ganz vorne
 
Zwar stecken die Sozialdemokraten rund drei Monate vor der Bundestagswahl in einem Umfragetief – ihre Homepage ist jedoch ein Beispiel für eine gelungene Webpräsenz. Das fand die Online-Agentur Mosaiq Media im Rahmen einer Analyse der Parteienwebsites heraus.

Gute Site muss Gefühle wecken


Als Tool für die Analyse setzte Mosaiq Media 'BrandInteract' ein, womit sich der Interaktionsgrad zwischen Nutzer und Website untersuchen lässt. Drei Ebenen sind in diesem Tool ausschlaggebend: die emotionale, rationale sowie Interaktions- und Aktivierungsebene. Das heißt kurz, eine gelungene Website aktiviert die Gefühle der Besucher, bietet ausreichend Information zu allen Bereichen und spricht möglichst viele Sinne der Zielgruppe an.

Das Ergebnis der Analyse: nicht alle Partei-Internetpräsenzen erfüllen diese Kriterien. Auf dem Siegertreppchen befindet sich die Website der SPD, dicht gefolgt von den Grünen und der CSU. Auf den hinteren Plätzen befinden sich die Piraten und die Linke. CDU und FDP nehmen das Mittelfeld ein. Die Websites von SPD, Grünen und CSU ermögliche einen optimalen Interaktionsgrad zwischen User und Marke.

Gelobt wird die SPD-Site für ihre Stimmigkeit und ihren hohen Wiedererkennungswert. Die Informationen seien gut aufbereitet, und Nutzer würden durch die Elemente wie Aktionsboxen, Kommentarfunktionen und den Twitterstream angeregt zur Interaktion.

Grüne und CSU punkten mit Interaktion

Bei den Grünen werden vor allem der klar dargestellte Informationsgehalt und die gelebte Dialogbereitschaft betont. Die CSU-Website habe von ihrem Relaunch profitiert. Besucher würden emotional angesprochen durch Wecken bayerischer Heimatgefühle und durch interaktive Elemente wie Facebook- und YouTube-Streams zum Dialog animiert.

Doch bei den Topplatzierten gibt es auch Verbesserungsvorschläge von Mosaiq Media. So sollte die SPD beispielsweise die emotional anregenden Elemente prominenter platzieren, die Grünen sollte ihrer Seite eine klarere Struktur geben und die CSU ihr Navigationskonzept überarbeiten.

Eine detaillierte Analyse der Top 3 samt Verbesserungsvorschlägen ist online verfügbar.

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