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Händler wie der Online-Automarkt AutoScout24 setzen zunehmend auf Social Media.
21.05.2013   News
Jeder dritte Autohändler fährt auf Social Media ab
 
Die Bedeutung von Social Media für die Marketingaktivitäten von Autohändlern steigt: Nicht mehr nur Gebrauchtwagen werden über soziale Netzwerke angeboten. Dies geht aus einer repräsentativen Händlerbefragung der Puls Marktforschung im Auftrag von AutoScout24 hervor.

Knapp ein Drittel der deutschen Autohändler hat im vergangenen Jahr Facebook & Co. genutzt. Im Vergleich zum Vorjahr wird ein Trend deutlich: 2011 verwendeten erst 18 Prozent Social Media.

Nahezu alle befragten Autohändler, die Social Media verwenden, tummeln sich auf Facebook. Das Portal ist für die Händler mit 98 Prozent das beliebteste soziale Netzwerk. Darauf folgen Twitter (15 Prozent) und Xing (12 Prozent) vor Youtube (11 Prozent) und Google+ (10 Prozent). Größtenteils wird Social Media zur Darstellung des Unternehmens genutzt (83 Prozent) oder, um über eigene Veranstaltungen zu informieren (73 Prozent).

Vielfältiger Einsatz von Social Media

Soziale Netzwerke dienen jedoch nicht nur der reinen Unternehmens-Darstellung, sondern kommen auch beim Verkauf zum Einsatz. Besonders freie Händler (68 Prozent) bieten Wagen über Social Media an. Hier dominieren Gebrauchtwagen, die 80 Prozent der in sozialen Netzwerken vertretenen Händler dort offerieren. Für 52 Prozent spielte Social Media bei der Verkaufsanbahnung eine Rolle, ein Anstieg im Vergleich zu 2011, wo die Quote bei 45 Prozent lag. 

Neben dem Verkauf wird Social Media auch für die Darstellung von Service- und Werkstattleistungen (40 Prozent) sowie für Gewinnspiele (31 Prozent) verwendet. 21 Prozent suchen neues Personal über Facebook & Co. Zufrieden mit ihren Social-Media-Aktivitäten ist dabei rund ein Drittel der Befragten, während 58 Prozent sie neutral bewerten. 

Klassische Website als Standard

Social Media befindet sich zwar im Aufwärtstrend, doch setzen sich diese Plattformen und Angebote wie Smartphone-Apps vorerst nur langsam durch. Die klassische Website hingegen ist zum Standard geworden - 84 Prozent der Befragten hatte 2012 eine eigene Website. Dabei ist vor allem bei Markenhändlern die Website am präsentesten, hier sind 96 Prozent online vertreten. Bei den freien Händlern sind es 73 Prozent.

Diese Internetpräsenz dient 38 Prozent als Informationslieferant rund um die hauseigenen Dienstleistungen. Knapp ein Fünftel verlässt sich auf die Website zur Neukundengewinnung und 6 Prozent nutzen die Website zur Pflege bestehender Kundenkontakte.

Für die Studie wurden 251 markengebundene Händler und 249 freie Händler in Deutschland interviewt.

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