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News / Adressatenkreis für Pressemitteilungen weitet sich aus
Die Zielgruppen für Pressemitteilungen haben sich verändert.
16.05.2013   News
Adressatenkreis für Pressemitteilungen weitet sich aus
 
Die Zeiten, als Journalisten noch die alleinigen Adressaten von Pressemitteilungen waren, sind vorbei. Mittlerweile stehen auch Kunden, Marketing, und Öfffentlichkeit im Fokus von Unternehmen und PR-Agenturen. Auch die Aufbereitung der Mitteilungen hat sich geändert: wer keine mobile Version anbietet, hat schnell verspielt. Das ist ein Ergebnis des neuen Social-Media-Trendmonitor "Kommunikationsprofis, Journalisten und das Web" der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor.

Neue Zielgruppen


Neun von zehn Pressesprechern betrachten mittlerweile Kunden, Marketing, Wettbewerber und Öffentlichkeit als ebenso relevante Zielgruppen wie Journalisten und weiten darum den Versand ihrer Pressemitteilungen entsprechend aus. Auch PR-Schaffende aus Agenturen bestätigen diesen Trend zu 81 Prozent.

Bildmaterial als Erfolgsgarant


81 Prozent der Pressestellen und 87 Prozent der PR-Agenturen stellten fest, dass die Resonanz auf Pressemitteilungen besser ist, wenn begeleitendes Material bereitgestellt wird. Das heißt, Fotos, Videoclips oder PDF-Dokumente kommen sehr gut an, ebenso wie die mobile Bereitstellung. Knapp zwei Drittel der Befragten hält die Bereitstellung auf dem Smartphone für "wichtig", egal ob per Mail, Bowser oder App.

Bei Recherchen liegt Google vor Twitter


Twitter sehen viele Journalisten nach wie vor nicht als zuverlässige Informationsquelle an: 59 Prozent nutzen die Microblogging-Plattform grundsätzlich nicht als Quelle ihrer Arbeit. Gut jeder Zweite hält Twitter nicht für zitierfähig. Gleichzeitig schätzt die andere Hälfte Twitter für seine "Direktheit und Authentizität" und die Möglichkeit, schnell Themen und Trends zu erkennen.

Für Recherchen ist die erste Anlaufstelle recherchierender Journalisten jedoch die Suchmaschine Google (65 Prozent) oder direkt die Homepages von Unternehmen oder Organisationen (78 Prozent). Circa ein Drittel der Medienvertreter bevorzugt für grundlegende Infos die Kontaktaufnahme mit dem Pressesprecher. Social Media bedient jeder siebente Journalist, um einen Überblick zu einem Thema oder Ereignis zu erhalten.

Social Media verbessert Workflow


Obwohl Pressesprecher, PR-Fachkräfte und Journalisten die Aktivitäten ihrer Arbeitgeber im Social Web nur vorsichtig bewerten - rund zwei Drittel der Befragten gab an, dass sich die Erwartungen an Facebook und Co. nur "zum Teil" erfüllt haben - wird das Social Web immer relevanter für die Kommunikation.

Nahezu jeder zweite Kommunikationsprofi ist überzeugt, dass die eigene Arbeit durch Social Media erfolgreicher geworden ist (Journalisten 46 Prozent, Pressestellen 46 Prozent, PR-Agenturen 44 Prozent). Für die tägliche Arbeit wird Social Media eine hohe bis sehr hohe Relevanz attestiert: dies sagen immerhin 54 Prozent der Journalisten, 57 Prozent der Pressesprecher und 61 Prozent der PR-Agenturen.

An der Umfrage haben knapp 1.500 Unternehmenssprecher, Agenturmitarbeiter und Medienvertreter teilgenommen. Die Auswertung ist online verfügbar.

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