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Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter mehr bei der Kommunikation einbeziehen, ergab die Erhebung der Kommunikationsagentur Klenk & Hoursch.
02.05.2013   News
Arbeitgebermarke enttäuscht viele Mitarbeiter
 
Die Arbeitgebermarke lässt oft zu wünschen übrig und müsste überarbeitet werden, finden viele Mitarbeiter in Unternehmen. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage der Meinungsforscher von Innofact im Auftrag der Frankfurter Kommunikationsberatung Klenk & Hoursch.

Keine überzeugende Marke

Der "war for talent" erfordert der Agentur zufolge heutzutage eine gut gepflegte Arbeitgebermarke. Nach Ansicht der Mitarbeiter überzeugt diese aber nicht immer. So findet fast ein Drittel, dass die Internetpräsenz ihres Unternehmens verbessert werden sollte.

21 Prozent der Befragten finden, dass die Eigendarstellung des Unternehmens viel zu wenig transportiert, was die Firma ausmacht. Für 17 Prozent verspricht der Auftritt mehr als das Unternehmen später tatsächlich hält. Der Auftritt der Wettbewerber gefällt dafür jedem Fünften besser.

Mitarbeiterpotenzial ausschöpfen

Besonders die jüngeren Mitarbeiter zwischen 16 und 29 Jahren sind sehr kritisch, was die Darstellung des Unternehmens angeht. Die Urheber der Studie folgern daraus, dass zum einen die Mitarbeiter generell mehr in die Kommunikation einzubeziehen sind – aufgrund ihrer Position als Multiplikatoren. Die jüngeren Mitarbeiter sollten außerdem als Berater eingebunden werden, allein schon wegen ihrer vielseitigen Erfahrung mit wichtigen Recruiting-Kanälen wie Social Media.

Für die Studie wurden in Deutschland rund 680 Mitarbeiter befragt.

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