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09.04.2013   News
Dirk Popp vergibt neue Sitze in der Chefetage
 
CEO Dirk Popp (Foto) stellt die Führungsmannschaft von Ketchum Pleon Deutschland neu auf - und lässt die "nächste Generation" nach vorn, wie er sagt. Namentlich: Münchenchefin Simone Hoch, die Neue im Chef-Trio neben Popp und CFO Horst Wettlaufer.

Simone Hoch bekommt den Posten von Christiane Schulz, die zuletzt Leiterin des Berliner Büros war. Schulz verlässt die Agentur Ende Mai und wechselt als CEO zu Weber Shandwick. Schulz war seit 15 Jahren bei Ketchum Pleon, folgte als Berlin-Chefin 2011 auf Cornelius Winter.

Sowohl im Berliner Büro als auch in Düsseldorf - wo jüngst Tasso Enzweiler seinen Hut nahm - installiert Popp Doppelspitzen. In Berlin: Jan Böttger (Corporate Affairs) und Arne Wiechmann (Public Affairs, Unternehmenskommunikation, insbesondere Energiewirtschaft). In Düsseldorf: Der langjährige Digitalchef Rüdiger Maeßen mit Marken- und Consumer-Frau Babette Kemper, die seit 2000 für die Agentur arbeitet.

An den Tisch der Anführer - an dem auch die Chefs der insgesamt sieben deutschen Standorte sitzen - lädt Popp künftig auch themenverantwortliche Manager, die dort die definierten Wachstumsfelder vertreten sollen. Sie bilden das 'Extended Leadership Team', namentlich: Kreativchefin Petra Sammer, Christoph Biggeleben, der vor knapp einem Jahr von Scholz & Friends für Campaigning kam, Dirk Böckenhoff (Change) und der neue Public Affairs-Mann Thomas Helm. Um Healthcare kümmern sich Liza Lange-Hermstädt und Eva Bauer. Markus Rüther und Nadine Winkelhaus kümmern sich verantwortlich um Kunden aus der Finanzkommunikation - ein Bereich, den der kürzlich ausgeschiedene Enzweiler in den vergangenen zwei Jahren hätte beflügeln sollen.

"In unserer neuen Struktur fördern wir Kollegen, die die Agentur prägen und das leben, was uns stark macht: Eng zusammenarbeiten über Teams, Standorte und Disziplinen hinweg", sagt Popp laut einer Mitteilung. In den vergangenen Jahren hatte die Agentur - einst unangefochtener Branchenprimus - allerdings viel von ihrer Stärke verloren. Führende Köpfe ließen Pleon nach der Übernahme durch Ketchum hinter sich, der Umsatz sank von kolportierten 60 Mio Euro auf offiziell rund 40 Mio im Jahr 2011 - kritische Beobachter befürchten einen weiteren Rückgang.

Popp allerdings widerspricht dem und sieht die Talsohle durchschritten: "Trotz Eurokrise und wachsender Skepsis in der Wirtschaft lagen wir bei Umsatz und Ertrag über den Erwartungen", so Popp. Die Agentur sei "außerordentlich profitabel", sagt die ausscheidende Christiane Schulz. Das Plus gegenüber 2011 gehe auf den Ausbau von Bestandskunden zurück, zudem auf Neugeschäft wie Iglo und zuletzt die Hochschulinitiative Neue Bundesländer und der Freistaat Sachsen.
 

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