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News / Energieunternehmen bauen ihre Kommunikation aus
Besonders Themen wie Nachhaltigkeit und Klimawandel sind für Energieunternehmen in den Vordergrund gerückt.
26.03.2013   News
Energieunternehmen bauen ihre Kommunikation aus
 
Das Image des Themas Energiewandel ist spätestens seit der letzten Strompreiserhöhung lädiert, die öffentliche Stimmung so negativ wie nie. Dieser Imagewandel hat auch direkten Einfluss auf die externe Kommunikation von Energieunternehmen, wie eine Umfrage von Grüne Welle Kommunikation herausfand.
Unternehmenskommunikation wird wichtiger

Bei drei von vier der befragten Energieunternehmen hat die Unternehmenskommunikation einen höheren Stellenwert als noch vor fünf Jahren. Allein aufgrund der Tatsache, dass eine immer kritischer werdende Öffentlichkeit mit komplexeren Inhalten über eine Vielzahl von Kommunikationskanälen (darunter Social Media) versorgt werden muss, muss dieser Bereich zwangsläufig mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Instrumentarium anpassen?

Um diesem steigenden Druck der Öffentlichkeit zu begegnen, nehmen sich drei Viertel der Befragten vor, ihre Unternehmenskommunikation weiter auszubauen. Zum Teil sollen neue Instrumente wie Social Media zum Einsatz kommen, aber insbesondere eine bessere Planung und Vernetzung der bereits genutzten Maßnahmen ist angedacht. Bereits 50 Prozent der Befragten verlassen sich bereits auf Instrumente wie Facebook, Twitter und Co.
Die klassischen Instrumente sind weiterhin fester Bestandteil des Kommunikationmix. Sponsoring und CSR hingegen spielen eine verschwindend geringe Rolle. Die Hälfte der Unternehmen antwortete, dass die bislang keinen Gebrauch von diesen Möglichkeiten machen.
Themenschwerpunkte verlagert

Mit dem Imagewandel und der Informationsforderung der Öffentlichkeit haben sich auch die Themen der Unternehmenskommunikation gewandelt. Ein Schwerpunkt liegt mittlerweile auf gesellschaftlichen und ökologischen Themen wie Nachhaltigkeit und Klimawandel, aber auch auf der Vermittlung von Informationen zur Energiewende. Der Bereich Preisentwicklung ist nach wie vor schwach ausgeprägt, während sich die Bedeutung von Inhalten wie Energieinfrastruktur verdoppelt hat.

Grüne Welle Kommunikation hat knapp 100 Unternehmen befragt, von denen 28 antworteten. Die Agentur räumt ein, dass Repräsentativität hier nicht gegeben sei. Ihrer Ansicht nach seien trotzdem klare Trends erkennbar.

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