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News / Drei von vier Unternehmen nutzen interne Wikis
Ein Großteil der ITK-Unternehmen richtet seinen Mitarbeitern Zeit für die Arbeit an Social-Business-Projekten ein.
07.03.2013   News
Drei von vier Unternehmen nutzen interne Wikis
 
In der internen Kommunikation sind Social-Software-Lösungen im Kommen: 71 Prozent der ITK-Firmen setzen bereits Enterprise Social Networks, Wikis, interne Blogs oder ähnliches ein. Dies ergab eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom und der Tübinger Agentur Storymaker.

Dabei sind Wikis mit 75 Prozent dominant, doch auch Gruppen in öffentlichen Plattformen wie Facebook oder Xing werden von Unternehmen für die interne Kommunikation verwendet - fragwürdiger Datenschutz hin oder her. Etwa ein Drittel der Befragten nutzt Enterprise Social Networks oder Social Software Suiten, wobei 72 Prozent aussagen, dass Social Software ihre interne Kommunikation positiv gestaltet hat.

Auch der klassische externe Einsatz von Social Media hat sich bei deutschen ITK-Unternehmen etabliert. 77 Prozent setzen für externe Zwecke, beispielsweise bei Marketing, PR oder HR auf soziale Medien und Internet-Kommunikation. Nur acht Prozent der ITK-Unternehmen sind nicht in den sozialen Medien unterwegs oder befinden sich noch in der Planung.
Wichtig für alle Größen
Dabei haben Großunternehmen die Nase vorn: Während 72 Prozent der so genannten KMU mit Social Media arbeiten, tun dies 85 Prozent der Großunternehmen. Kleinere und mittelgroße Unternehmen hingegen planen dafür den Einsatz in den kommenden sechs Monaten - das sind immerhin 14 Prozent im Vergleich zu acht Prozent der Großunternehmen.

40 Prozent der Unternehmen sehen Social Business, also den Einsatz von Social Media, Social Software und Social Networks zum Kommunizieren, Vernetzen und Informieren, als wichtig genug an, um ihren Mitarbeitern offizielle Arbeitszeit für solche Initiativen einräumen. Einige Großunternehmen (11 Prozent) nehmen diese Projekte ernst genug, dass sich Mitarbeiter ausschließlich darum kümmern können.
Nahezu ein Drittel ermöglicht seinen Mitarbeitern, nur zusätzlich zu den sonstigen Aufgaben an Social-Business-Projekten zu arbeiten. Dieses Aufgabenfeld wird keinesfalls nebenbei abgehakt, sondern besitzt strategischen Stellenwert. Lediglich elf Prozent der befragten Unternehmen betonten, dass Social-Business-Initiativen zwar toleriert, aber nicht offiziell von Mitarbeitern betreut würden.

161 Unternehmen der deutschen ITK-Branche haben an der Online-Befragung teilgenommen. 40 Prozent der befragten ITK-Unternehmen sind Großunternehmen mit 500 oder mehr Mitarbeitern, 60 Prozent der Unternehmen sind kleine oder mittlere Unternehmen (KMU) mit bis zu 499 Mitarbeitern. Die Bitkom-Studie "Einsatz und Potenziale von Social Business für ITK-Unternehmen" ist online erhältlich.
 

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