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21.02.2013   News
Jedes zweite Unternehmen fällt durch
 
Nachhaltigkeitskommunikation im Lebensmittelsektor

Zwanzig Leuchttürme und viel Schatten hat die Kommunikationsberatung Engel & Zimmermann aus Gauting bei ihrer Analyse der Nachhaltigkeitskommunikation von 95 „führenden deutschen Unternehmen aus dem Bereich Lebensmittelwirtschaft“ ausfindig gemacht: Zwanzig Unternehmen erhielten gute Noten, 47 fielen hingegen durch.

Die Studie will zeigen, „wie und in welchem Umfang die Unternehmen (...) ihre Nachhaltigkeitsbemühungen kommunizieren“ – und bezieht sich auf die Webseiten der Firmen, wie sie zwischen Juli und September 2012 abrufbar waren.

Die Größe der Unternehmen macht dabei offenbar einen Unterschied: Besonders gut bei der Qualität und Quantität der Nachhaltigkeitskommunikation schnitten Unternehmen mit über 5.000 Mitarbeitern ab, gefolgt von Firmen mit mehr als 1.000 Angestellten.


Nachhaltigkeit = Ökologie
Unter den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit dominiert in der Kommunikation die Ökologie. Wirtschaftliche und soziale Aspekte treten hingegen deutlich in den Hintergrund.

Einen Ansprechpartner zum Thema Nachhaltigkeit nennt nur jedes vierte Unternehmen (28%) und nur 12 Prozent geben ihren Stakeholdern die Möglichkeit zu Dialog und Kommentar.

Nur 21 Prozent der Firmen legten Wert auf die Kommunikation mit ihren Mitarbeitern, heißt es in der Studie. Entsprechend selten tauchen Statements, Interviews oder Fotos der Mitarbeiter auf. Beim Kommunikationsinhalt über Mitarbeiterverantwortung sowie bei Arbeitsschutz, Förderung und Soziales zeigen hingegen 45 Prozent der Unternehmen ausführlich Maßnahmen und Daten.

Kritische Themen greift nur jedes zehnte der untersuchten Unternehmen auf. Dazu passt auch, dass externe Autoren nur bei 2 Prozent zu erkennen sind und nur 4 Prozent der Firmen NGOs als Kooperationspartner oder Dialoggruppe nennen.
 

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