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29.11.2012   News
„Es wird was ganz Großes“
 
Diesen Abschied hatte die Berliner Szene bereits länger erwartet: Michael T. Schröder und die Münchner Agentur wbpr gehen ab dem kommenden Jahr wieder getrennte Wege, nach rund fünf Jahren. Schröder hat den Münchnern die restlichen 39 Prozent der Anteile an der GmbH mit Sitz in der Schumannstraße abgekauft, die als wbpr Berlin firmiert.

Einvernehmlich nennen die Parteien eine Trennung in solchen Fällen. Vermutet wird, dass sich das Berliner Büro nicht so entwickelt hat, wie man sich das in München gewünscht hätte, und umgekehrt. Schröder dementiert. Doch: Wie soll es auch? Die wbpr-Gruppe, neben Berlin und München in Potsdam ansässig, verfolgt offenbar einen anderen Kurs als Schröder – der hatte in Berlin aber letztlich als Mehrheitsgesellschafter (seit 2009) wohl das letzte Wort.

Eine gemeinsame Marke ohne gemeinsame Strategie trägt nicht. Andreas Bachmeier, Geschäftsführer in München, bei Scholz & Friends aber auch selbst lange Berliner gewesen, wird künftig einen wbpr-Satelliten in der Hauptstadt führen, flexibel vom Süden aus. Auch für andere Städte hält er das für machbar.
Schröder muss sich derweil einen neuen Namen für seine Agentur überlegen, Standort und Team bleiben. Denkbar wäre, dass er sich einen Partner ins Boot holt. Die Antennen vieler Berliner Agenturen, und auch von Netzwerken, stehen bekanntlich auf Empfang.

Beantworten kann nur Schröder, Ex-H+K-CEO und Ex-ABC-CEO, die Frage, was aus seinem Laden wird. Noch geheim, sagt er, Mitte Dezember erst will er den Vorhang lupfen. Aber, so Schröder, „es wird etwas ganz Großes“.
 

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