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13.11.2012   News
Schweizer befürworten offizielle Lobbyisten-Liste
 
Der Schweizer Agenturverband BPRA setzt sich für ein Lobbyregister ein und befürwortet die offizielle Akkreditierung von Lobbyisten beim Parlament und der Schweizerischen Regierung.

Ein entsprechendes Positionspapier wurde einstimmig verabschiedet. Darin fordert der Verband von Lobbyisten etwa sich selbst in ein öffentliches Register einzutragen, einen Verhaltenskodex zu unterzeichnen und - als Agentur - die Mandate offenzulegen.

"Die Lobbying-Unterstützung durch Kommunikationsagenturen wird durch Unternehmen und Verbände in der Schweiz immer mehr nachgefragt", äußert sich Roman Geiser, CEO von Farner Consulting, der den Verband als Präsident führt. Zur Standardisierung und Professionalisierung von Lobbyarbeit gehöre, sich den ethischen und politischen Fragen zur eigenen Rolle und zur Transparenz stelle, sagt Geiser.

Eine ähnliche Debatte um ein Lobbyregister für Deutschland wird auch in Berlin geführt, sowohl auf Landes- wie auf Bundesebene - und bisweilen hitzig auch zwischen den Akteuren in der DPRG und der Deutschen Gesellschaft für Politikberatung. Eine gemeinsame Position hat man bislang nicht gefunden.

Eine ausführliche Variante des "BPRA Positionspapier Lobbytransparenz" findet sich hier.
 

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