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News / Journalisten stehen auf Kontakt und Infos per E-Mail
Laut einer Studie finden mehr als 80 Prozent der befragten Journalisten in Pressemitteilungen per E-Mail die wichtigsten Infos für ihre tägliche Arbeit.
29.10.2012   News
Journalisten stehen auf Kontakt und Infos per E-Mail
 
Für rund 80 Prozent der Journalisten sind Pressemitteilungen per E-Mail die wichtigste Infoquelle für die tägliche Arbeit, gefolgt von Suchmaschinen (62%), Telefon (51%) sowie Nachrichtenagenturen und Unternehmens-Websites (je 36%). Das geht aus einer Studie von Mount Barley Publishing hervor.

Social Media folgen erst mit deutlichem Abstand: Facebook kommt auf 18, Twitter auf 9 Prozent. 

Für die Kontaktpflege stehen Facebook (von 54% genutzt) und Xing (46%) dagegen höher im Kurs. Jeder fünfte Journalist verzichtet auf die Kontaktpflege via Social Media. Es sind eher Chef- und Wirtschaftsredakteure, die Business-Netzwerke wie Xing und Linkedin einsetzen. Lokalredakteure bevorzugen Facebook. 
Bitte per E-Mail ansprechen
Der bevorzugte Kommunikationskanal sind E-Mails (rund 80%), vor allem bei Chefredakteuren. Das Telefon nennen hier weniger als 20 Prozent. 

Redakteure bei Fachzeitschriften greifen für ihre tägliche Arbeit auf ein Netzwerk von rund 28 externen Ansprechpartnern zurück. Bei Tageszeitungen und Online-Medien liegt diese Zahl mit rund 23 etwas niedriger. 

Die Kontaktfrequenz zwischen Journalisten und Wirtschaftsexperten hat sich der Studie zufolge im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Jeder zweite Journalist gibt an, mindestens mehrmals pro Woche mit wichtigen Kommunikatoren aus Theorie und Praxis zu kommunizieren. 32 Prozent kommunizieren "mehrmals pro Monat". 
Erreichbarkeit von Journalisten
Die Hälfte aller befragten Journalisten ist Montags in Redaktionsmeetings, im Verlauf der Woche reduziert sich die Häufigkeit solcher Treffen. Dies gilt vor allem für Fachzeitschriften. Online-Publikationen und Tageszeitungen treffen sich in der Regel täglich. 

Die meistgenannte Zeitspanne für solche Redaktionsmeetings ist zwischen 10 und 11 am Vormittag. In dieser Zeit sitzt jeder Dritte Journalist in einer solchen Runde. Die meisten Journalisten wollen dennoch in der Zeit zwischen 10 und 12 mit Wirtschaftsvertretern kommunizieren. Auch am frühen Nachmittag zwischen 14 und 16 Uhr sind mehr als 40 Prozent der Befragten für einen professionellen Dialog ansprechbar. Dabei sind Journalisten aus Lokal- und Regionalressorts eher dialogbereit als Chefs und Redakteure anderer Ressorts. 

Für die Studie "Mittelstandskommunikation 2013" hat Mount Barley Publishing im Oktober 2012 rund 800 Journalisten unterschiedlicher Mediengattungen befragt. 
 

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