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News / Parteien sollen transparenter werden
Die Piratenpartei wird gemeinsam mit den Grünen am transparentesten wahrgenommen. Ihre Wähler fordern aber noch mehr.
18.10.2012   News
Parteien sollen transparenter werden
 
Undurchsichtige Parteipraktiken lehnen die Deutschen ab: rund 90 Prozent der Deutschen fordern mehr Transparenz von den Parteien. Dies ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Kommunikationsberatung Klenk & Hoursch.
Keine Partei überzeugt wirklich
Generell sind die Bürger offenbar nicht überzeugt vom Kommunikationsverhalten ihrer Parteien: 28 Prozent der Deutschen bewerten die Piratenpartei und Bündnis 90/Die Grünen als transparent. SPD, CDU und die Linke werden von 19, 16 und 14 Prozent der Befragten für transparent gehalten. Das Schlusslicht bildet die FDP mit 11 Prozent.

Die Werte zeigen den Machern der Umfrage zufolge, dass sich die Wähler weder ehrlich noch ausreichend informiert fühlen und den Parteien dem entsprechend wenig Vertrauen entgegenbringen.
Parteipräferenz nicht ausschlaggebend
Die Befragten schätzen auch nicht die Partei, die sie tatsächlich wählen würden, positiver ein. Die Piratenpartei, die mit der Forderung nach mehr Transparenz hausieren geht, wird von 57 Prozent ihrer Wähler als transparent eingestuft.

Wähler der Piraten wie auch der Grünen haben dabei auch ein vergleichsweise starkes Bedürfnis nach Offenheit (95 bzw. 93 Prozent). Bei den Wählern der Liberalen ist der Wunsch nach mehr Transparenz am geringsten ausgeprägt: 79 Prozent der FDP-Wähler halten dies für wichtig.

Die von Klenk & Hoursch initiierte Umfrage wurde im September durch das Marktforschungsinstitut Innofact AG durchgeführt. 
 

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