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Thomas Mickeleit, 54, Director of Communications Microsoft Deutschland
25.09.2012   News
Willkommen im Council
 
40 Blogs, genauso viele Twitter-Accounts, dazu 30 Facebook-Seiten, 15  Xing-Gruppen, acht Youtube-Kanäle – an Auftritten im Social Web spart Microsoft nicht. Um genau zu sein: Microsoft Deutschland. Rund 130 Anlaufstationen halten die Münchner im Mitmach-Netz bereit. „Wenn da jeder kommuniziert, wie es ihm beliebt, herrscht schnell Chaos“, sagt Thomas Mickeleit, Leiter der Unternehmenskommunikation. „Darum haben wir das Social-Media-Council ins Leben gerufen.“

Im Council setzt sich ein Dutzend hochkarätiger Microsoft-Manager monatlich zusammen: Führungskräfte aus Human Resources, Service, Support, die Strategisches besprechen und verabschieden. Geleitet wird die Runde von Mickeleit und Chief Marketing Officer Moritz Roth. „Die gewohnte Trennung von Marketing und PR macht für die Ansprache in Sozialen Medien keinen Sinn“, unterstreicht Mickeleit. „Nutzer, die sich im Social Web bewegen, scheren sich üblicherweise nicht um Zuständigkeiten oder Abteilungen.“ Ein Social-Media-Leitfaden legt die Spielregeln für Mitarbeiter fest. Oberstes Prinzip: „Be smart“, so Mickeleit: „Handele so, wie du auch in der realen Welt handeln würdest.“ Dabei verfügen Microsoft-Mitarbeiter über einen „relativ weit gefassten Spielraum“. Damit das nicht zu einer Kakophonie der Wortmeldungen ausufert, bekommen alle, die für das Unternehmen in Sozialen Netzwerken unterwegs sind, regelmäßig „Social Advisories“ an die Hand: E-Mail-Nachrichten, die Positionen zu bestimmten Themen beinhalten. Ein Farbcode signalisiert den gewünschten Umgang mit den Themen. Grün bedeutet „Please share“, rot warnt „Do not comment“. „Die Rückmeldungen der Kollegen sind äußerst positiv“, freut sich Microsofts Social-Media-Managerin Annabelle Atchison. Besonders dankbar seien Mitarbeiter für rote Advisories, „weil sie hier nicht Gefahr laufen, etwas Falsches im Netz zu veröffentlichen“.

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