Please wait...
News / Welche Vorteile "Guided Social Media" bieten
Das Whitepaper "Themenorientierter Dialog in Social Media" von gutefrage.net
30.08.2012   News
Welche Vorteile "Guided Social Media" bieten
 
"Guided Social Media"-Formate wie den themenorientierten Dialog empfiehlt ein Whitepaper der Ratgeber-Community gutefrage.net. Guided Social Media verbinde zahlreiche Vorteile von Owned, Paid und Earned Media, ohne jedoch die Marke oder das Unternehmen dem Risiko des vollständigen Kontrollverlusts in Social Media auszusetzen.
Vorbild Ratgebercommunities
Guided Social Media sind Plattformen wie zum Beispiel Ratgebercommunities, auf denen sich die Nutzer unterstützt und moderiert durch ein Community-Management-Team aktiv sind. Auf der einen Seite findet hier authentischer nutzergenerierter Content statt, aber auf der anderen Seite geschieht dies nicht völlig unkontrolliert, sondern die Inhalte werden moderiert und kuratiert. Das Kommunikationsformat ermöglicht den Austausch mehrerer Personen zu einem Thema.
Vorteile des Formats
Solche Guided Media-Formate wie zum Beispiel der themenorientierte Dialog haben laut Whitepaper vier Vorteile für Marken gegenüber den alternativen Formen von Earned Media:

Kontrolle und Sicherheit
: Das Kuratieren und Pflegen der Themen und Dialoge durch die Community Manager biete Marken und Agenturen ein sehr viel höheres Maß an Sicherheit vor Shitstorms und Themen-Hijacking, heißt es im Paper. Generell führe schon die starke thematische Orientierung dazu, dass sich die Nutzer nicht aufgrund von Emotionen wie Zuneigung oder Abneigung zu einer Marke äußern, sondern aufgrund ihres Interesses an dem Thema oder Produkt. Die Diskussionen blieben daher deutlich sachlicher und kontrollierter als andere markenbezogenen Diskussionen in Social Media.

Sichtbarkeit
: Trotz dieser hohen Kontrolle können Marken über Guided Media dem Whitepaper zufolge ein hohes Maß an Sichtbarkeit erreichen. Dabei gebe es drei Varianten, wie sich eine Marke in Nutzerdiskussionen in Social Media einbringen kann: 
Markenantwort (In einer Diskussion wird explizit eine bestimmte Marke angesprochen, zum Beispiel im Zusammenhang eines Verbesserungsvorschlags oder eines Lobs für die Produktqualität), Themendialog (Ein Nutzer stellt auf der Plattform eine Frage, die den Kernbereich der Marke betrifft) und Crowdsourcing (aktives Ideensammeln in Communities). 


Pflegeleichtigkeit: Im Unterschied zu dem über viele Plattformen verteilten Markenbuzz sei der themenorientierte Dialog deutlich leichter zu managen als andere Formen von Earned Media, schreibt der Autor des Whitepapers. Letztlich könne ein Unternehmen nicht vollständig kontrollieren, auf welchen Plattformen es diskutiert wird. Der Aufwand, diese unterschiedlichen Plattformen und Communities kontinuierlich zu beobachten und auszuwerten, dürfe auf keinen Fall unterschätzt werden. Guided Social Media könne einen wertvollen Beitrag dazu leisten, den Dialog auf einer Plattform zu bündeln.

Authentizität und Wirkung: Besonders spannend an themenorientierten Dialogen ist laut Whitepaper die Tatsache, dass hier nicht das Unternehmen oder die Marke zu den Konsumenten spricht, sondern dass sich die Nutzer selbst über die Themen, die im Zentrum der Markenkommunikation und -aktivität stehen, unterhalten und die Marke im Idealfall zu einem gleichberechtigten und authentischen Gesprächspartner werden kann.

Das Whitepaper ist hier nach Registrierung kostenfrei erhältlich. 

Magazin & Werkstatt