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Bernd Eitel wird Kommunikationschef von GE in Deutschland
01.08.2012   News
Bernd Eitel wird Kommunikationschef von General Electric
 
Siemens-Rivale General Electric hat die lange vakante Position des Kommunikationschefs in Deutschland besetzt: Bernd Eitel (Foto), 42, verantwortet ab sofort die interne und externe Kommunikation des amerikanischen Mischkonzerns.

Er kommt vom schärfsten Wettbewerber: Bislang arbeitete Eitel für die Siemens AG, zuletzt hat er von Berlin aus weltweit die Medienarbeit des Konzerns verantwortet. Von 2006 bis 2011 war Eitel als PR-Chef für Siemens für Nordostasien in Peking, davor als Journalist (unter anderem "WiWo") unterwegs.

Die Position des Kommunikationschefs war lange unbesetzt. Eitel wird die Organisation der GE-Kommunikation neu aufstellen müssen und eine schlüssige Strategie formulieren, die den Konzern als Vordenker positioniert. In einzelnen deutschen GE-Töchtern hat GE bereits Ende 2011 und Anfang dieses Jahres neue PR-Verantwortliche installiert. In München spricht etwa Christoph Habereder für die Healthcare-Sparte, Birgit Gehring leitet die externe Kommunikation für GE Capital.

In Deutschland will GE investieren, um zu wachsen. Das Unternehmen bemüht sich daher seit dem vergangenen Jahr nach Kräften hierzulande als Player an Profil zu gewinnen, bediente sich dafür vor allem einer reichweitenstarken Werbekampagne ("Wir sind das GE in Germany"). Die Kampagne stammt von Jung von Matt, für die PR ist bislang die Netzwerkagentur Burson-Marsteller im Boot - und die hat dafür zuletzt Holmes' Sabre Award bekommen.

Eitel löst Rudolf Beyenburg ab, der bereits früher für mehrere Jahrzehnte in Diensten von GE Deutschland stand und den das Unternehmen vor etwa einem Jahr für die Neupositionierung aus dem Vorruhestand reaktiviert hatte - auch, um den neuen Mann an der PR-Spitze zu finden.

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